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	<description>Frische Ideen überzeugend präsentieren</description>
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		<title>Die Schönheit einer Visualisierung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;mit dieser zugegeben etwas holprigen Übersetzung möchte ich auf den TED-Vortrag von David McCandless hinweisen. In seinem entspannten Vortrag zeigt er Beispiele, wie Daten anschaulich dargestellt werden können. Data is the new oil. Aber dieses Öl muss erst an die Oberfläche gehoben und sinnvoll zusammengemischt, zusammengefasst werden. Ganz im Sinne von Clay Shirkys Diktum: It&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mit dieser zugegeben etwas holprigen Übersetzung möchte ich auf den TED-Vortrag von David McCandless hinweisen.<br />
In seinem entspannten Vortrag zeigt er Beispiele, wie Daten anschaulich dargestellt werden können.</p>
<blockquote><p>Data is the new oil.</p></blockquote>
<p><span id="more-2334"></span>Aber dieses Öl muss erst an die Oberfläche gehoben und sinnvoll zusammengemischt, zusammengefasst werden. Ganz im Sinne von <a title="Clay Shirky" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clay_Shirky" target="_blank">Clay</a> Shirkys <a href="http://www.web2expo.com/webexny2008/public/schedule/detail/4817" target="_blank">Diktum</a>:</p>
<blockquote><p>It&#8217;s not information overload. It&#8217;s filter failure.</p></blockquote>
<p>In seinem TED-Talk gibt McCandless Anregungen, wie es gelingen kann, diese Filter visuell zu kreieren:<br />

<object	type="application/x-shockwave-flash"
			data="http://www.youtube.com/v/pLqjQ55tz-U?fs=1"
			width="425"
			height="344">
	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pLqjQ55tz-U?fs=1" />
	<param name="allowFullScreen" value="true" />
</object><br />
Lesenswert ist auch sein Blog <a href="http://www.informationisbeautiful.net/" target="_blank">Information is beautiful</a>.</p>
<p>Der Albrecht Knaus Verlag veröffentlicht ürbiegens (ca. am 9.September 2010) das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0007294662?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0007294662" target="_blank">Information is beautiful</a>&#8221; unter dem sehr merkwürdigen Titel &#8220;<a title="bilderbuch des nützlichen und unnützen Wissens" href="http://www.amazon.de/gp/product/381350400X?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=381350400X" target="_blank">Das BilderBuch des nützlichen und unnützen Wissens</a>&#8220;. Aber es soll wohl das gleiche Buch sein&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Dan Roam: Auf der Serviette erklärt &#8211; Das Arbeitsbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher: Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem großen Erfolg &#8220;Auf der Serviette erklärt&#8221; von Dan Roam gibt es jetzt im Redline-Verlag einen Nachfolger mit dem Gewusst-wie:  &#8220;Auf der Serviette erklärt &#8211; Arbeitsbuch&#8221;. (Originaltitel im Englischen übrigens &#8220;Unfolding the Napkin&#8221;, also &#8220;die Serviette entfalten&#8221;) Es lässt sich lesen, ohne das erste Buch gelesen zu haben, an manchen Stellen kann es allerdings hilfreich sein, zuvor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868812024?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868812024" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-2122" title="roamhi" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/roamhi-300x300.jpg" alt="" width="197" height="205" /></a>Nach dem großen Erfolg<br />
&#8220;<a href="http://www.geistesblitz.de/2009/dan-roam-auf-der-serviette-erklaert/" target="_self">Auf der Serviette erklärt</a>&#8221; von Dan Roam gibt es jetzt im <a title="Redline!" href="http://www.redline-verlag.de/shop/article/2410-auf-der-serviette-erklaert-arbeitsbuch/" target="_blank">Redline-Verlag</a> einen Nachfolger mit dem Gewusst-wie:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868812024?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868812024">&#8220;Auf der Serviette erklärt &#8211; Arbeitsbuch&#8221;</a>. (Originaltitel im Englischen übrigens &#8220;Unfolding the Napkin&#8221;, also &#8220;die Serviette entfalten&#8221;)<br />
Es lässt sich lesen, ohne das erste Buch gelesen zu haben, an manchen Stellen kann es allerdings hilfreich sein, zuvor schon in das erste Buch kurz eingetaucht zu sein. (<a href="http://www.geistesblitz.de/2009/dan-roam-auf-der-serviette-erklaert/">Rezension</a>) Notwendig ist&#8217;s aber definitiv nicht.<br />
Das Arbeitsbuch ist in fünf Abschnitte unterteilt:<span id="more-2121"></span><br />
Einleitung (ca. 40 Seiten)<br />
Tag 1: <strong>Sehen</strong> (ca. 70 Seiten)<br />
Tag 2: <strong>Betrachten</strong> (ca. 170 Seiten)<br />
Tag 3: <strong>Vorstellen</strong> (ca. 90 Seiten) und<br />
Tag 4: <strong>Zeigen</strong> (ca. 40 Seiten)<br />
Das Buch soll so genutzt werden, dass es sich in den &#8220;normalen&#8221; Arbeitsalltag einbaut. D.h. idealerweise verwendet der Leser Aufgaben und Anregungen sofort, so dass er <em>während </em>seiner Arbeit mit dem Buch arbeitet. (Gelesen werden muss es natürlich trotzdem &#8211; es sind aus meiner Sicht also auf jeden Fall mehr Tage als nur <em>vier</em>. Dennoch: Das Arbeitsbuch liest sich schnell durch und auch die Beispielaufgaben sind schnell gemacht.) An den vier einzelnen Tagen werden sogar symbolische Mittagspausen eingefügt, die inhaltliche Abschnitte voneinander trennen.<br />
Der erste Tag &#8220;<strong>Sehen</strong>&#8221; verdeutlicht die Kernbotschaft des Buchs: &#8220;Wir können Probleme mit Bildern lösen.&#8221;. Also: was sind Probleme, was Bilder und wer ist dieses &#8220;wir&#8221; im Satz? Roam stellt das Werkzeugset des visuellen Denkens vor (im Bild eine Art Taschenmesser) und der Leser zeichnet seine ersten etwas größeren Bilder.<br />
Am zweiten Tag &#8220;<strong>Betrachten</strong>&#8221; geht es darum, die Welt etwas besser, etwas genauer wahrzunehmen. Dieser Abschnitt ist bezogen auf die Seiten des Buchs der deutlich umfangreichste Teil. Die sechs Arten des Betrachtens (wer &amp; was, wie viel, wo, wann, wie, warum) korrespondieren mit den sechs Arten des Zeigens (Portrait, Schaubild, Karte, Zeitstrahl, Flussdiagramm, wiss. Grafik).  Wer diesen Tag, diesen Abschnitt durchgearbeitet hat, der hat&#8217;s drauf und zeichnet im Sinne von Dan Roam. Vor allem am &#8220;Nachmittag&#8221; dieses Abschnitts kann der Leser viel ausprobieren, wie Probleme und Lösungen gezeichnet werden. Ja, dieser Abschnitt ist wirklich sehr intensiv. (&#8220;ich wollte es ihnen nicht mittendrin sagen, aber gestern war der härteste Tag des Workshops.&#8221;, Zitat S. 291)<br />
Am dritten Tag &#8220;<strong>Vorstellen</strong>&#8221; präsentiert Roam einen &#8220;Korkenzieher&#8221; für das Taschenmesser-Werkzeug. Es hilft, leichter und schneller Bilder zu entwerfen, trägt aber den gruseligen Namen SQVID. (Simpel, Qualitativ, Vision, Individuell, Delta/Wandel) Der dritte Tag hilft dabei, <em>neue</em> visuelle Ideen zu entwicklen. Und wieder: hier wird gezeichnet, gezeichnet, gezeichnet. Kombiniert man die sechs Arten des zweiten Tags mit den fünf SQVID-Dimensionen ergibt sich der Kodex des visuellen Denkens, der in einer Matrix zahlreiche <em>einfache</em> Möglichkeiten aufzeigt, Bilder zu Ideen zu zeichnen. Hier ist Durchhaltevermögen für den Leser gefragt.<br />
Während die ersten drei Tage davon handelten, wir wir denken und zeichnen, soll es im vierten Tag/Abschnitt &#8221;<strong>Zeigen</strong>&#8221; darum gehen, wie andere das Gezeichnete sehen werden. Hier schwächelt das Buch etwas. Hilfreich dürfte für viele allerdings der Hinweis sein, dass Microsofts Powerpoint bereits eine eingebaute Zeichenmöglichkeit im Präsentationsmodus hat, man also leicht während einer PPT-<span style="text-decoration: line-through;">Schlacht</span>-Vorführung Skizzen entwerfen kann.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Fazit</span>: Das &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868812024?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868812024" target="_blank">Arbeitsbuch Auf der Serviette erklärt</a>&#8221; veranschaulicht Schritt für Schritt, wie man Dan Roams Arbeitsprinzpien umsetzen kann. Viele Beispiele und reichlich Raum für eigenes Üben machen aus dem &#8220;4 Tage Programm&#8221; sicher eine längerfristige Beschäftigung mit einem faszinerenden Ansatz. Die 430 Seiten sind im <a title="mehr Redline-Bücher" href="http://www.redline-verlag.de/shop/article/2410-auf-der-serviette-erklaert-arbeitsbuch/" target="_blank">Redline-Verlag</a> erschienen und kosten bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868812024?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868812024" target="_blank">Amazon</a> €19,90.</p>
<p>Dan Roam hat zu den Büchern eine eigene <a href="http://www.thebackofthenapkin.com/index.html" target="_blank">Homepage</a>, auf der er Grafiken und Tools der Bücher zum Download anbietet. In seinem Blog gibt es gerade ein kurzes <a href="http://digitalroam.typepad.com/digital_roam/2010/03/visual-thinking-essentials-in-black-white.html" target="_blank">3-min-Video</a> mit ihm.<br />
Wer Präsentationen von Dan Roam sucht (in denen er natürlich zeichnet), wird hier fündig:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kuA_yz7aTo0">Authors @Google</a> (56min)</li>
<li>3-teiliges <a href="http://vizthink.com/blog/2008/03/18/246/" target="_blank">webinar Vizthink</a> (29min, 10min, 18min)</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ri8E8cNf2Bw">Werbevideo</a> (5min)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Was ist der widerstandsfähigste Parasit? &#8211; eine Idee</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 06:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[
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	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/S3XzUYd6nrU?fs=1" />
	<param name="allowFullScreen" value="true" />
</object> Trailer zum Film inception von Christopher Nolan via mrs. bunz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<object	type="application/x-shockwave-flash"
			data="http://www.youtube.com/v/S3XzUYd6nrU?fs=1"
			width="425"
			height="344">
	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/S3XzUYd6nrU?fs=1" />
	<param name="allowFullScreen" value="true" />
</object>
<p>Trailer zum Film <a title="inception" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inception" target="_blank">inception</a> von Christopher Nolan<br />
via <a href="http://www.mercedes-bunz.de/2010/07/whats-the-most-resilient-parasite-in-the-world-an-idea/" target="_blank">mrs. bunz</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Alex Bogusky: genau dort</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/alex-bogusky-genau-dort/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=alex-bogusky-genau-dort</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 19:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

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		<description><![CDATA[Was empfindet man denn als großartige Idee? Also für mich ist das keine geistige Wahrnehmung, sondern mehr ein körperliches Gefühl. Meistens in den Geschlechtsteilen&#8230; (Alex Bogusky, creative director, &#8220;Invasion der Ideen&#8221;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was empfindet man denn als großartige Idee?<br />
Also für mich ist das keine geistige Wahrnehmung, sondern mehr ein körperliches Gefühl.<br />
Meistens in den Geschlechtsteilen&#8230;<br />
(Alex <a title="alex bogusky?" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alex_Bogusky" target="_blank">Bogusky</a>, creative director, &#8220;Invasion der Ideen&#8221;)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neulich bei Hagenbeck</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/neulich-bei-hagenbeck/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=neulich-bei-hagenbeck</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=1056</guid>
		<description><![CDATA[Stehe ich doch bei den Pinselohrschweinen und beschaue ihren trägen Gang, ihre Ohren, ihre Borsten, ihre Farben und die Augen. Da stürmen vier junge Menschen an meine Seite und bewundern ebenfalls das Pinselohrschwein. Sie reden so laut, dass ich nicht weghören kann. &#8220;Sieht irgendwie kreativ aus, das Schwein!&#8221; Ja, sieht es das? ich schaue noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stehe ich doch bei den Pinselohrschweinen<br />
und beschaue ihren trägen Gang, ihre Ohren, ihre Borsten, ihre Farben und die Augen.<br />
Da stürmen vier junge Menschen an meine Seite und bewundern ebenfalls das Pinselohrschwein. Sie reden so laut, dass ich nicht weghören kann. &#8220;Sieht irgendwie <strong>kreativ</strong> aus, das Schwein!&#8221;<br />
Ja, sieht es das? ich schaue noch einmal genauer hin:<span id="more-1056"></span></p>
<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2008/11/pinselohr.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1058" title="pinselohr" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2008/11/pinselohr.jpg" alt="" width="270" height="166" /></a>Sieht so ein Kreativer aus?</p>
<p>Was stellen wir uns eigentlich vor, wenn wir uns einen sog. <em>&#8220;typischen Kreativen&#8221;</em> vorstellen?<br />
Und wie sähe dann ein kreatives Tier aus?</p>
<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/07/1477813385_7820d53adc_m.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2181 alignright" title="1477813385_7820d53adc_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/07/1477813385_7820d53adc_m-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn ich aus dem Zoo ein Tier auswählen müsste, das besonders ausieht, dann wäre es der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Marabu.jpg&amp;filetimestamp=20090209171504">Marabu </a>wegen seiner Frisur.</p>
<p>=&gt;Welches ist dein Tier, das für Kreativität steht?</p>
<p>foto: selbst und flickR, <a href="http://www.flickr.com/photos/mkuhn/1477813385/" target="_blank">m_kuhn</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank">CC-lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2008/11/pinselohr.jpg"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der 7%-Blödsinn der Kommunikation</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/der-7-blodsinn-der-kommunikation/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=der-7-blodsinn-der-kommunikation</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2116</guid>
		<description><![CDATA[Ach komm, einmal noch, weil es so schön ist, weil es so wichtig ist, vor allem weil sich diese Legende immer noch im Internet hält: Albert Mehrabian hat NICHT gesagt, dass bei Präsentationen vor Gruppen/in der Kommunikation/in Verhandlungen/&#8230;  die Wirkung des Sprechers zu 55 Prozent durch Körpersprache 38 % durch Stimmlage und nur zu 7 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach komm, einmal noch, weil es so schön ist,<br />
weil es so wichtig ist, vor allem weil sich diese Legende immer noch im Internet hält:<br />
Albert Mehrabian hat NICHT gesagt, dass bei Präsentationen  vor Gruppen/in der Kommunikation/in Verhandlungen/&#8230;  die Wirkung des Sprechers zu</p>
<ul>
<li>55 Prozent durch Körpersprache</li>
<li>38 % durch Stimmlage und nur zu</li>
<li>7 Prozent durch den  Inhalt</li>
</ul>
<p>bestimmt wird. Das ist schlicht und einfach <span style="color: #ff0000;"><strong>Bullshit</strong></span>, auch wenn man die Studie scheinbar richtig benennt. Da gibt es Trainer, Zeitungen (die <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/stimmtraining-fuer-die-karriere-lockeres-mundwerk-1.95144" target="_blank">Süddeutsche</a>!) und zahlreiche <a href="http://www.google.de/search?q=mehrabian+55+38+7&amp;hl=de" target="_blank">Internetseiten</a>, die immer wieder die 55-38-7-Regel hervorholen. Aber so einfach ist es dann doch nicht.<br />
Kurz vor einem kurzen erläuternden Video noch ein Gedanke:<span id="more-2116"></span><br />
Wenn nur 7% Wirkung vom Inhalt ausgehen &#8211; darf ich dann jeden Blödsinn sagen und keiner merkt&#8217;s? Wenn der überwiegende Anteil nonverbal sei, kann ich mich dann im Ausland mit den 93% verständlich machen?<br />
Albert Mehrabian hat Ende der 60er-Jahre Studien durchgeführt: Dabei wurden einzelne Wörter (zB. &#8220;maybe&#8221;) und Fotos unterschiedlicher Gestik und Mimik genutzt, wobei die Teilnehmer <em>Emotionen</em> erkennen sollten. In aller Kürze war das eigentliche Ergebnis, dass wir Unstimmigkeiten in der Kommunikation unmittelbar erkennen.<br />
In seinen beiden bekanntesten Büchern &#8220;Silent messages&#8221; und &#8220;Nonverbal Communications&#8221; stellt <a href="http://www.kaaj.com/psych/" target="_blank">Mehrabian</a> dann <a href="http://www.hodu.com/rule.shtml" target="_blank">klar</a>, dass bei inkongruenten <em>emotionalen</em> Botschaften die Körpersprache und die Art und Weise, wie man etwas sagt, bessere Indikatoren für die Bedeutung als die Worte selbst sind. Mehrabian hat auch oft genug betont, dass er seine Studienergebnisse nicht auf die gewöhnliche Kommunikation oder Vorträge beziehe.</p>

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	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7dboA8cag1M?fs=1" />
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		</item>
		<item>
		<title>Ideen unter der Dusche aufschreiben</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/ich-geh-duschen/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=ich-geh-duschen</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 22:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2161</guid>
		<description><![CDATA[Nicht nur Artur Fischer dem Erfinder der Fischer-Dübel, sondern einer Menge Menschen kommt unter der Dusche Ideen. Geht mir auch so. Da steht man einfach so da, duscht und singt und genießt das Wasser. Und PLOP! kommt eine Idee vorbei. Woran das liegt, kann man nur mutmaßen: das erfrischende Wasser, das plätschernde Geräusch, keine Störung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Artur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Artur_Fischer" target="_blank">Fischer</a><br />
<a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2649339884_7087e2cb9d_m.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2162" title="2649339884_7087e2cb9d_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/07/2649339884_7087e2cb9d_m-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>dem Erfinder der Fischer-Dübel, sondern einer Menge Menschen kommt unter der Dusche Ideen. Geht mir auch so. Da steht man einfach so da, duscht <span style="text-decoration: line-through;">und singt</span> und genießt das Wasser. Und <strong>PLOP</strong>! kommt eine Idee vorbei.<br />
Woran das liegt, kann man nur mutmaßen: das erfrischende Wasser, das plätschernde Geräusch, keine Störung, die Nacktheit, die Reinigung?<br />
Keine Ahnung. Blöd ist nur, dass man unter der Dusche so schlecht schreiben kann, weil direkt nach dem Duschen &#8211; bereits beim Abtrocknen häufig genug fast alles wieder weg ist.  -  Hier kommen drei Lösungsideen:<span id="more-2161"></span><br />
<strong>(a)</strong> die Duschnotizblöcke, die es als <a href="http://www.myaquanotes.com/" target="_blank">aquanotes</a> oder <a href="http://www.thedroodle.com/index.html" target="_blank">droodle</a> gibt oder als dts. Variante <a href="http://www.novorama.de/novitaeten/duschnotiz.html">hier</a>.<br />
Keine Zauberei. Ist halt Spezialpapier, das sich unter Wasser nicht auflöst.</p>
<p><strong>(b)</strong> ein <em>Space Pen</em> für die Astronauten und Extremsportler unter uns: der schreibt mit einer Gaspatrone und damit über Kopf, unter Wasser und in der Schwerelosigkeit. Wer also zufällig in der Schwerelosigkeit in einem Swimming-Pool ist, dabei Purzelbäume schlägt und ein paar großartige Ideen hat, sollte besser einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Pen">Space Pen</a> griffbereit haben.</p>
<p><strong>(c)</strong> ein paar kleingeschnittene Folien, die man zusammentackert und formschön in der Dusche aufhängt und einen einfachen <strong>wasserfesten Stift</strong> für einzwei Euro. Fertig. Oder: wer eh bald neu kacheln wollte, kann auch einfach auf die Fliesen schreiben.</p>
<p>So, es ist heiß &#8211; ich geh jetzt duschen.</p>
<h5>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/krikit/2649339884/" target="_blank">flickR</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/krikit/"><strong>Krikit</strong></a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC-Lizenz</a></h5>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Craig Venter: Kreativität in den Genen?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 04:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass es eine kreativen Code in den Genen gibt. In den Genen ist nichts, was kreatives Denkvermögen erklären könnte. Untersuchen Sie ein und dieselbe Person in zwei unterschiedlichen Umgebungen: In dem einen Umfeld kann sie kreativ und erfolgreich sein, im anderen einfach scheitern. Es ist ein dramatischer Fehler,  menschliches Verhalten allein auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich glaube nicht, dass es eine kreativen Code in den Genen gibt. In den Genen ist nichts, was kreatives Denkvermögen erklären könnte.<br />
Untersuchen Sie ein und dieselbe Person in zwei unterschiedlichen Umgebungen: In dem einen Umfeld kann sie kreativ und erfolgreich sein, im anderen einfach scheitern.<br />
Es ist ein dramatischer Fehler,  menschliches Verhalten allein auf biologische Ursachen zurückzuführen. […] Kurz und gut: es gibt keine Gene für Kreativität.<br />
(Craig <a title="craig Venter??" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Craig_Venter" target="_blank">Venter</a> im Film „Die Invasion der Ideen“)</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Craig_Venter"></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede J. Gauck &#8220;Freiheit Verantwortung Gemeinsinn&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2149</guid>
		<description><![CDATA[Nee, in die politische Diskussion will ich mich nicht einmischen, sondern nur auf eine bemerkenswerte Rede aufmerksam machen, die der Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck am 22. Juni 2010 im Deutschen Theater Berlin gehalten hat. Gauck versteht es brilliant, rhetorischen Stilmittel geschickt zu setzen und seine Rede mit eigenen Geschichten lebendig zu gestalten und so den Begriffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nee,<br />
in die politische Diskussion will ich mich nicht einmischen, sondern nur auf eine bemerkenswerte Rede aufmerksam machen, die der Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck am 22. Juni 2010 im Deutschen Theater Berlin gehalten hat.<br />
Gauck versteht es brilliant, rhetorischen Stilmittel geschickt zu setzen und seine Rede mit eigenen Geschichten lebendig zu gestalten und so den Begriffen <em>Freiheit</em>, <em>Verantwortung</em>, <em>Gemeinsinn</em> eine persönliche Bedeutung zu geben:<span id="more-2149"></span></p>
<blockquote><p>Ob wir auf dem Hambacher Schloss stehen oder in Leipzigs Nikolaikirche, ob wir draußen in der Welt, im Lincoln-Memorial stehen in Washington oder vor den großen Kreuzen vor der Danziger Werft – immer können wir die mobilisierenden Botschaften vernehmen, die unser Ja zur Freiheit befestigen.</p></blockquote>
<p>[Er zitiert Roosevelt, um dann zu ergänzen]</p>
<blockquote><p>Wir möchten ihm glauben – denn wir haben schon gelebt, was nie mehr zu hoffen gewagt war, Freiheit.<br />
Wir dürfen glauben, was wir konnten, und wir werden können, woran wir glauben.</p></blockquote>
<p>Gänsehaut bei diesem Abschnitt, allein durch den kurzen Sprung ins Präsens (&#8220;Ich blicke zurück und ich sehe mich&#8230;und ich sage&#8221;):</p>
<blockquote><p>Ich erinnere mich daran, wie lange und wie sehnlich ich und andere Bürger Mittelosteuropas darauf warteten, endlich das tun zu dürfen, was für Bürger im Westen seit Großvaters Zeiten ganz selbstverständlich war: in freien, gleichen und geheimen Wahlen die eigene Regierung zu wählen. Ich aber musste 50 Jahre alt werden, um das zu tun. Ich blicke zurück und sehe mich am Vormittag des 18. März 1990 aus dem Wahllokal kommen. Glückstränen in meinem Gesicht . Und ich sage zu dem Menschen neben mir, was er doch schon weiß: „Ich habe gewählt“.</p></blockquote>
<p>Zuletzt schließt Gauck mit einem kraftvollen Schluss:</p>
<blockquote><p>Mit Demokratie ist es, wie mit dem Leben: Glück ist weniger im „Haben“ aber beständig im „Sein“.</p></blockquote>
<p>Der gesamte Redetext ist <a href="http://www.joachim-gauck.de/Aktuelles/Reden/details/100622_grundsatzrede_dt.html" target="_blank">hier</a> zu finden (Gauck weicht an sehr vielen Stellen vom Manuskript ab).<br />
Nun die gesamte Rede. (50min)</p>

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		<title>Rot (gelb) grün</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2085</guid>
		<description><![CDATA[Hey, schau dich um: Alles um Dich herum, was nicht Natur ist, das hat jemand erfunden und gemacht! Daran musste ich denken, als ich diesen Artikel über Ampeln sah. &#8211; Denn, na klar, auch Ampeln gab es vor einiger Zeit noch nicht. Aber wann und wer? Es musste sie ja jemand erfunden haben. Lester Wire [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, schau dich um:<br />
<a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/4697152355_ba3e141b0c_m.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2138" title="Ampel, US Mid-West (c)  pearsongraphics" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/4697152355_ba3e141b0c_m.jpg" alt="" width="118" height="157" /></a>Alles um Dich herum, was nicht Natur ist, das hat jemand erfunden und gemacht!<br />
Daran musste ich denken, als ich diesen <a href="http://bobulate.com/post/711119861/red-amber-and-green" target="_blank">Artikel</a> über Ampeln sah. &#8211; Denn, na klar, auch Ampeln gab es vor einiger Zeit noch nicht. Aber wann und wer? Es musste sie ja jemand erfunden haben.<span id="more-2085"></span><br />
Lester Wire hat 1912 eine <a href="http://www.inspirationline.com/Brainteaser/traffic.htm" target="_blank">Ampel</a> erfunden, die rot und grün zeigte  und von Hand bedient wurde. 1920 war es dann William <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Potts" target="_blank">Potts</a>, der die rot-gelb-grüne Variante erfand, die im Wesentlichen so heute eingesetzt wird.<br />
Die Farbwahl war einer einfachen Symbolik geschuldet, die im Übrigen fast <a href="http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/colours-in-cultures/" target="_blank">auf der ganzen Welt</a> verstanden wird: Rot für Gefahr, grün für Harmonie, Wachstum und Natur, was den Fußgängern ein Gefühl der Sicherheit geben sollte. Die dritte Farbe Gelb war hingegen eine Farbe, die sich deutlich von rot und gelb unterscheiden sollte.<br />
Abweichungen und Varianten der &#8220;normalen&#8221; Ampel gibt es im <a href="http://home.comcast.net/~jab8356/index.html" target="_blank">Internet</a> zahlreich zu finden.<br />
Erinnern wir uns gerne noch einmal (zusammen mit der Handwerks-<a href="http://www.handwerk.de/die-wirtschaftsmacht/kampagne.html" target="_blank">Kampagne</a> &#8220;Am Anfang war <a href="http://www.handwerk.de/uploads/tx_templavoila/552x384_AZ_AmAnfang.png" target="_blank">Himmel &amp; Erde</a>. Den ganzen Rest haben wir gemacht.&#8221;): alles wird <a href="http://www.geistesblitz.de/2010/can-do-maira-kalman/">erfunden</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The ultimate inspiration</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/the-ultimate-inspiration/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=the-ultimate-inspiration</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/the-ultimate-inspiration/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

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		<description><![CDATA[The ultimate inspiration is the deadline. (Steven King) via Schreibnudel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The ultimate inspiration is the deadline.<br />
(Steven King)</p></blockquote>
<p>via <a href="http://www.schreibnudel.de/2010/06/the-ultimate-inspiration/" target="_blank">Schreibnudel</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bill Watterson über den einen Moment</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/bill-watterson-uber-den-einen-moment/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=bill-watterson-uber-den-einen-moment</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/bill-watterson-uber-den-einen-moment/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2108</guid>
		<description><![CDATA[You mix a bunch of ingredients, and once in a great while, chemistry happens. I can&#8217;t explain why the strip caught on the way it did, and I don&#8217;t think I could ever duplicate it. A lot of things have to go right all at once. (Bill Watterson) Nein, Bill Waterson ist nicht einfach Comic-Zeichner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<div>You mix a bunch of ingredients, and once in a great while, chemistry happens. I can&#8217;t explain why the strip caught on the way it did, and I don&#8217;t think I could ever duplicate it. A lot of things have to go right all at once.</div>
<div>(Bill <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Watterson">Watterson</a>)</div>
</blockquote>
<div><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/c2010stamp.jpg"></a>Nein, Bill Waterson ist nicht einfach Comic-Zeichner &#8211; er ist Schöpfer. <a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/c2010stamp.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2110" title="c2010stamp" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/c2010stamp-244x300.jpg" alt="" width="127" height="171" /></a>In dem ersten <a title="Interview Watterson" href="http://www.cleveland.com/living/index.ssf/2010/02/bill_watterson_creator_of_belo.html" target="_blank">Interview</a> seit 1989 gewährt er Einblicke in seine Arbeit. Es ist schade und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Watterson#Die_Calvin-und-Hobbes-.C3.84ra" target="_blank">verständlich</a>, dass Watterson diesen weisen, philosophischen, schönen, erfrischenden, &#8230; Strip beendet hat.</div>
<div>Wer Calvin&amp;Hobbes nicht kennt, <span style="text-decoration: line-through;">möge verduften</span> kann mal <a href="http://www.calvin-und-hobbes.com/charaktere.html" target="_blank">hier</a> (dts.) und <a href="http://www.gocomics.com/calvinandhobbes/" target="_blank">hier</a> (engl.) reinschauen. Oder gleich mit <a title="amazon: bd 1" href="http://www.amazon.de/gp/product/3551786119?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3551786119" target="_blank">Band 1</a> anfangen und lesen.<br />
Die amerikanische Post USPS gibt im Juli 2010 eine für Calvin und Hobbes typische <a href="http://www.usps.com/communications/newsroom/2009/pr09_118.htm#sunday" target="_blank">Briefmarke</a> heraus. (wish i had one!)</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>J. Theodor: The Creative Method &amp; Systems</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/j-theodor-the-creative-method-systems/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=j-theodor-the-creative-method-systems</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/j-theodor-the-creative-method-systems/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2086</guid>
		<description><![CDATA[Auf der  NXNEi conference in Toronto hat Jason Theodor vor ein paar Tagen eine Präsentation gehalten, die ich auf der wie immer wunderbaren 99Percent-Seite gefunden habe: The Creative Method &#38; Systems. Sie stellt eine 170 Seiten starke aber immer noch gekürze Version der ersten Workshop-Version dar (216 Seiten). Einziger Vorteil dieser Folienflut: man kann es jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der  <a title="NXNE Interactive Festival" href="http://nxne.com/interactive" target="_blank">NXNEi conference</a> in Toronto hat Jason <a href="http://jasontheodor.com/about/" target="_blank">Theodor</a> vor ein paar Tagen eine Präsentation gehalten, die ich auf der wie immer wunderbaren <a href="http://the99percent.com/">99Percent</a>-Seite gefunden habe: The Creative Method &amp; Systems. Sie stellt eine 170 Seiten starke aber immer noch gekürze Version der ersten <a href="http://jasontheodor.com/thecreativemethodandsystems/">Workshop-Version</a> dar (216 Seiten).</p>
<p>Einziger Vorteil dieser Folienflut: man kann es jetzt lesen und erahnen, was Jason Theodor dort präsentiert hat. (Jason war übrigens laut eigener Legende der Typ, der in einer Werbeagentur vorgeschlagen hat, diesen weltbekannten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iYhCn0jf46U" target="_blank">DOVE-Spot</a> auf youtube zu stellen.)<br />
Nach einigen Einleitungsfolien (was Kreativität sei oder nicht sei) stellt Theodor dann seine drei Elemente der Kreativität vor:<span id="more-2086"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/acd.jpg"><img class="size-medium wp-image-2087 alignright" title="acd" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/acd-300x214.jpg" alt="" width="210" height="138" /></a><strong>Act</strong> (Just do it)</li>
<li><strong>Connect</strong> (Find meaning)</li>
<li><strong>Deviate</strong> (Think different)</li>
</ul>
<p>Da wir diese drei Elemente nicht alle gleichmäßig in uns tragen, bietet Theodor einen kleinen Selbsttest an, um anschließend eine Typologie der (acht) kreativen Typen zu präsentieren. Wer&#8217;s mag und sich auf eine Typologie einlassen kann, die sich aus 6 Fragen ergibt, probiert&#8217;s eben aus.</p>
<p>Warum man diese  lange &#8220;Präsentation&#8221; trotzdem anschauen darf? &#8211; Weil die Elemente <em>Deviation</em> und vor allem <em>Connection</em> in Ideenprozesen schnell kurz kommen.</p>
<div id="__ss_4511566" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="The Creative Method v2" href="http://www.slideshare.net/jted/the-creative-method-v2">The Creative Method v2</a></strong><object id="__sse4511566" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=creativemethod2ei-100615204132-phpapp02&amp;stripped_title=the-creative-method-v2" /><param name="name" value="__sse4511566" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse4511566" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=creativemethod2ei-100615204132-phpapp02&amp;stripped_title=the-creative-method-v2" name="__sse4511566" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Can do (Maira Kalman)</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/can-do-maira-kalman/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=can-do-maira-kalman</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 20:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2092</guid>
		<description><![CDATA[Maira Kalman ist amerikanische Autorin, Illustratorin und hat ein reich kommentiertes, besonderes grafisches Blog bei der New York Times. Dieser Text ist aus einem sehr langen Artikel über Benjamin Franklin. Ihr Blog besteht fast nur aus Bildern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/MKJULY_16c1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2095" title="can do" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/MKJULY_16c1-300x289.jpg" alt="" width="300" height="289" /></a>Maira <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maira_Kalman">Kalman</a> ist amerikanische Autorin, Illustratorin und hat ein reich kommentiertes, besonderes <a href="http://kalman.blogs.nytimes.com/" target="_blank">grafisches Blog</a> bei der New York Times.<br />
Dieser Text ist aus einem sehr langen <a href="http://kalman.blogs.nytimes.com/2009/07/30/can-do/">Artikel</a> über Benjamin Franklin.</p>
<p>Ihr Blog besteht fast nur aus Bildern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jenna Gesse: Leerzeichen für Applaus</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/jenna-gesse-leerzeichen-fur-applaus/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=jenna-gesse-leerzeichen-fur-applaus</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 15:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher: Ideen finden]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2069</guid>
		<description><![CDATA[Schon jetzt meine Entdeckung des Jahres: das Buch &#8220;Leerzeichen für Applaus&#8221;. Das Buch hat Jenna Gesse im Rahmen ihrer Diplom-Arbeit am Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld geschrieben. Es sammelt Gedichte, Texte, Prosa, Gedanken einer Designerin Grafikerin Künstlerin Gestalterin. Inhalt und Typografie spielen miteinander, geben sich gegenseitig Halt und Sinn. ich verliere mich in diesem Buch, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon jetzt meine Entdeckung des Jahres: das Buch &#8220;Leerzeichen für Applaus&#8221;.<br />
<a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/buchdetails3-575x383.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2070" title="Klick! für eine größere Ansicht" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/buchdetails3-575x383-300x199.jpg" alt="" width="212" height="140" /></a>Das Buch hat Jenna Gesse im Rahmen ihrer Diplom-Arbeit am Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld geschrieben. Es sammelt Gedichte, Texte, Prosa, Gedanken einer <span style="text-decoration: line-through;">Designerin</span> <span style="text-decoration: line-through;">Grafikerin</span> <span style="text-decoration: line-through;">Künstlerin</span> Gestalterin. Inhalt und Typografie spielen miteinander, geben sich gegenseitig Halt und Sinn.<br />
ich verliere mich in diesem Buch, ich stöbere, blättere, staune, lache und schmunzle. ich fasse es gerne an.</p>
<p><span id="more-2069"></span><br />
<a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/gestaltung.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2077 alignright" title="gestaltung" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/gestaltung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Texte sind fein gestaltet, jedes Leerzeichen hat seine Bedeutung. Das Auge ist beständig auf der Suche nach veränderten Buchstaben, Farben, Formen und dem scheinbar spontanen Bruch des normaltypografischen Verständnisses.</p>
<p>Die Inhalte nehmen sich dem Leben einer Gestalterin zwischen einer hochauflösenden Beziehung, Flattersatzkrisen, Networking und Apfel-Z an. Großer Spaß!</p>
<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/stapel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2076" title="stapel" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/stapel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jenna Gesses Buch gibt es in 15 unterschiedlichen Buchschnittfarben. Derzeit ist die dritte Auflage erschienen, die auch schon wieder stark nachgefragt ist, so dass nicht mehr alle Farben verfügbar sind. Ich bin sicher (ich hoffe!) , es wird nicht die letzte Auflage sein.<br />
Auf <a title="Design made in Germany" href="http://www.designmadeingermany.de/grafikdesign/typografie/leerzeichen-fur-applaus-%e2%80%93-gestalter-sein-eine-momentaufnahme/" target="_blank">dieser Seite</a> und der <a title="Jenna Gesse" href="http://jennagesse.de/" target="_blank">Seite der Autorin</a> sind noch ein paar Einblicke in das Buch und die zur Veröffentlichung passende Ausstellung zu sehen.</p>
<p>&#8220;Leerzeichen für Applaus&#8221; von Jenna Gesse ist im Eigenverlag erschienen, kostet €25,- und kann bei der <a href="http://jennagesse.de/">Autorin</a> bestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hau ab, geh weg, weit weg!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 04:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2050</guid>
		<description><![CDATA[Über das Reisen - oder: warum es sinnvoll sein kann, gedanklich abzuschweifen. Zwei Testaufgaben: a) Nenne möglichst viele Verkehrsmittel! b) Nenne möglichst viele Möglichkeiten Verkehrsmittel! (achja, dieser Test stammt aus Griechenland.) Es erscheint unglaublich, aber bei der zweiten Aufgabe entwickeln getestete Personen mehr Ideen, originellere Ideen und denken flexibler! Zu dieser Aussage kommt Lile Jian, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Reisen -<br />
oder: warum es sinnvoll sein kann, gedanklich abzuschweifen.</p>
<p><strong>Zwei Testaufgaben:<br />
</strong>a) Nenne möglichst viele Verkehrsmittel!<br />
b) Nenne möglichst viele Möglichkeiten Verkehrsmittel! (achja, dieser Test stammt aus Griechenland.)</p>
<p>Es erscheint unglaublich, aber bei der zweiten Aufgabe entwickeln getestete Personen mehr Ideen, originellere Ideen und denken flexibler!<br />
Zu dieser Aussage kommt <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WJB-4WGK4PN-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=06%2F09%2F2009&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=browse&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=a790afaac04ae948c5fa6d8dee8490bd#secx10" target="_blank">Lile Jian</a>, der eine Studie mit 65 Teilnehmern (21m &amp; 44w) durchgeführt hat.<span id="more-2050"></span></p>
<p>Die Teilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen geteilt und der ersten Gruppe wurde Aufgabe (a), der zweiten Gruppe Aufgabe (b) genannt.<br />
zusätzlich wurden die Teilnehmer hinsichtlich ihres Interesse an der Aufgabe und aktueller Stimmung befragt.</p>
<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/3258767160_3459f130a1_m.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2052" title="3258767160_3459f130a1_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/3258767160_3459f130a1_m.jpg" alt="" width="199" height="106" /></a>Die Ergebnisse der Teilnehmer in der (b)-Gruppe, die also mit einer größeren räumlichen Entfernung an die Aufgabe dachten, waren origineller und zahlreicher. Das heißt, weil die zweite Gruppe <span style="text-decoration: underline;">glaubte</span>, der Test sei von weit her, waren sie innerlich nicht mehr an die lokalen Verkehrsmittel (und ihre Varianten) gebunden. Sie dachten an Fortbewegungsmittel auf der ganzen Welt und darüber hinaus.</p>
<p>Der Guardian  liefert in seinem Artikel „<a title="guardian: why we travel" href="http://www.guardian.co.uk/travel/2010/mar/14/why-travel-makes-you-smarter/print" target="_blank">why we travel</a>“ zu Jians Studie noch eine weitere Erklärung: Unser Gehirn ist bestrebt, effizient zu arbeiten, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Und das gelingt ihm, wenn es viele Dinge ausblendet, die es nicht benötigt. Es spart Ressourcen, indem es die kurzen, schnellen, bekannten Wege geht &#8211; was nicht unbedingt die kreativen Wege sind!<br />
Ein wenig Abstand hilft uns mit einem anderen Blick auf die Frage zu schauen, verhindert diese naheliegenden Lösungen.</p>
<p>Viele unsere Probleme und Fragestellungen sind allerdings lokal. Sie treten im Büro oder betreffen die direkte Umgebung.  Um aus dieser örtlichen Enge auszutreten, gibt’s also zwei Möglichkeiten -</p>
<ul>
<li>stell Dir vor, das Problem tritt an einem anderen Ort auf<br />
oder</li>
<li>verlass den Ort des Geschehens und entferne dich vom Problem, um von einem räumlich getrennten Platz darüber nachzudenken.</li>
</ul>
<p>und jetzt geh weg von deinem Schreibtisch und hör auf zu surfen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Krise, welche Krise?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[„Direkt am Abgrund blühen Heiterkeit und Entspannung.“ (Matthias Horx, Zukunftsforscher) Foto: foocault, flickR]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Direkt am Abgrund blühen Heiterkeit und Entspannung.<a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/2799820458_002036556e_m.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2059" title="abgrund" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/06/2799820458_002036556e_m.jpg" alt="" width="112" height="80" /></a>“<br />
(Matthias Horx, Zukunftsforscher)</p></blockquote>
<p>Foto: foocault, <a href="http://www.flickr.com/photos/foocault/2799820458/" target="_blank">flickR</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Post-Visualisierung einer Rede</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce (RSA)  veröffentlicht auf ihrer Seite Visualisierungen von Reden. (nb: die Liste der ehem. Mitglieder der RSA umfasst: Karl Marx, Adam Smith, Benjamin Franklin, Charles Dickens,&#8230;) Diese Visualisierungen werden nachträglich nach der Rede erstellt und (im Zeitraffer) passend zur gekürzten Rede zusammengeschnitten. Die Videos sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce</em> (<a title="was macht die RSA? (wikipedia)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Society_for_the_encouragement_of_Arts,_Manufactures_%26_Commerce" target="_blank">RSA</a>)  veröffentlicht auf ihrer Seite Visualisierungen von Reden. (nb: die Liste der ehem. Mitglieder der RSA umfasst: Karl Marx, Adam Smith, Benjamin Franklin, Charles Dickens,&#8230;)<br />
Diese Visualisierungen werden nachträglich nach der Rede erstellt und (im Zeitraffer) passend zur gekürzten Rede zusammengeschnitten. Die Videos sind in der Regel 10min lang.</p>
<p>Durch die Verbildlichung der Gedanken intensiviert sich die Botschaft der Rede. Die Redegeschwindigkeit scheint sich zu beschleunigen (schließ &#8216;mal die Augen zum Vergleich!). Außerdem lassen sich die Videos als Anregung für eigene Visuals anschauen.</p>
<p>Auf der <a title="RSA Animate" href="http://comment.rsablogs.org.uk/videos/" target="_blank">RSA-Seite</a> sind eine Menge Videos zu finden. Mein derzeitiger Favorit ist Dan Pinks Rede über Motivation (&#8220;The surprising truth about what motivates us&#8221;):<span id="more-2045"></span></p>

<object	type="application/x-shockwave-flash"
			data="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc?fs=1"
			width="425"
			height="344">
	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc?fs=1" />
	<param name="allowFullScreen" value="true" />
</object>
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		<title>if you can dream it</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 18:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du  es dir erträumen kannst, dann kannst du es tun. Niemand geringerer als der große Träumer und Macher Walt Disney ging mit der Maxime &#8220;If you can dream it, you can do it.&#8221; durch die Welt. Er schuf riesige, fantasievolle Filmwelten, die bis heute andauern. An dieses Zitat musste ich denken, als ich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du  es dir erträumen kannst, dann kannst du es tun.</p>
<p>Niemand geringerer als der große Träumer und Macher Walt Disney ging mit der Maxime &#8220;If you can dream it, you can do it.&#8221; durch die Welt. Er schuf riesige, fantasievolle Filmwelten, die bis heute andauern.</p>
<p>An dieses Zitat musste ich denken, als ich den Microsoft Konzeptfilm sah.<br />

<object	type="application/x-shockwave-flash"
			data="http://www.youtube.com/v/DQdGvfV4WnU?fs=1"
			width="425"
			height="344">
	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DQdGvfV4WnU?fs=1" />
	<param name="allowFullScreen" value="true" />
</object><br />
Eine Welt voller technischer Möglichkeiten, in der sogar die Gespräche der Kinder dieser Erde simultan übersetzt werden.<br />
Faszinierend, vieles gelingt leichter, nie endende Kommunikation und schnittstellenfreie Arbeitswelten.<br />
Und doch regt sich etwas in mir: wo war das untechnische Gespräch zu zweit, mit einer Tasse Kaffee und gegenseitiger Inspiration? Das muss es doch auch noch geben.</p>
<p>mit einem Mal erkannte ich, dass ich 2019 Mitte 40 bin und ich mich soeben grundlos technikskeptisch geäußert hatte, denn darum geht es im Film ja gar nicht. ich kam mir alt vor.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>es kribbelt unter der Hirnrinde</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 13:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2035</guid>
		<description><![CDATA[und daher geht es hier bald weiter mit Kreativem und Innovativem. ich sammle, sortiere und schreibe bereits ein wenig und dann wird weiter gebloggt. Es fehlte ja doch &#8216;was&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-am-29-05-2010-um-15.18.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2037" title="Foto am 29-05-2010 um 15.18" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-am-29-05-2010-um-15.18-150x150.jpg" alt="" width="124" height="124" /></a>und daher geht es hier bald weiter mit Kreativem und Innovativem.<br />
ich sammle, sortiere und schreibe bereits ein wenig und dann wird weiter gebloggt.</p>
<p>Es fehlte ja doch &#8216;was&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipps für bessere Ideen (Video)</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/tipps-fur-bessere-ideen-video/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=tipps-fur-bessere-ideen-video</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/tipps-fur-bessere-ideen-video/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=2010</guid>
		<description><![CDATA[bei der großartigen swissmiss aus New York, bei der es sich lohnt, jeden Tag ein paar Mal vorbei zuschauen, habe ich ein Video gefunden, das Tipps für mehr und bessere Ideen anschaulich darstellt. Eine Minute und 9 Sekunden, Kürzest-Tipps, visuell zusammengefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bei der großartigen <a href="http://www.swiss-miss.com/2010/01/langara-college-rethink-scholarship.html" target="_blank">swissmiss</a> aus New York, bei der es sich lohnt, jeden Tag ein paar Mal vorbei zuschauen, habe ich ein Video gefunden, das Tipps für mehr und bessere Ideen anschaulich darstellt.<br />
Eine Minute und 9 Sekunden, Kürzest-Tipps, visuell zusammengefasst.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C5ogApu4-gk" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/C5ogApu4-gk"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M. Albers: Meconomy</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/m-albers-meconomy/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=m-albers-meconomy</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/m-albers-meconomy/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 06:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher: Ideen finden]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher: Ideen präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Journalisten und Autor Markus Albers habe ich hier von einigen Tagen geschrieben. Seine Zeitungsbeiträge kenne und lese ich nur sporadisch, aber das Buch &#8220;Morgen komm&#8217; ich später rein&#8221; hab ich gern gelesen und es wurde auch an vielen Stellen überschwänglich rezensiert. Das neue Buch &#8220;Meconomy&#8221; ist nun so eine Art Nachfolge-Buch hierzu. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&amp;c=ib&amp;aff=102576" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1998" title="Meconomy2" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2010/01/Meconomy21-200x300.jpg" alt="" width="149" height="223" /></a>Über den Journalisten und Autor Markus Albers habe ich <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/ein-markus-albers-artikel/">hier</a> von einigen Tagen geschrieben. Seine Zeitungsbeiträge kenne und lese ich nur sporadisch, aber das Buch &#8220;Morgen komm&#8217; ich später rein&#8221; hab ich gern gelesen und es wurde auch an vielen Stellen <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/rezensionen/" target="_blank">überschwänglich</a> rezensiert.<br />
Das neue Buch &#8220;<a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&amp;c=ib&amp;aff=102576" target="_blank">Meconomy</a>&#8221; ist nun so eine Art Nachfolge-Buch hierzu.<br />
Die Fragen aus dem Buch sind gleichzeitig Kapitelüberschriften.</p>
<ul>
<li>Warum ich dieses Buch schreibe</li>
<li>Was ist heute anders?</li>
<li>Was macht mich glücklich?</li>
<li>Was kann ich können?</li>
<li>Wie werde ich arbeiten?</li>
<li>Wo will ich leben?</li>
<li>Von der Me- zur We-conomy</li>
</ul>
<p>Zwei besondere Dinge zum Buch: (a) ich bin von Markus Albers interviewt worden, was er für das Buch (in Auszügen) genutzt hat. (Ausführliche Version: <a href="http://www.markusalbers.com/blog/wir-haben-immer-mehr-moglichkeiten-uns-unsere-lebensnische-zu-suchen" target="_blank">Teil 1</a>, <a href="http://www.markusalbers.com/blog/timo-off-2/" target="_blank">Teil 2</a>).<br />
(b) Das 321-seitige Buch wird zunächst nur als E-Book und als als iPhone-App veröffentlicht. Auch wenn ich viel am Bildschirm lese, sind gute Bücher für mich (noch!) gute, <em>gedruckte</em> Bücher.<br />
Meconomy hatte es also nicht ganz leicht bei mir. Aber ich dachte mir, dass ich &#8220;ja mal eben reinlesen könnte&#8221;. Keine 80 Seiten später merkte ich&#8230;, <span id="more-1997"></span></p>
<p>dass die Zeit nur so verflogen war und das Buch so angenehm geschrieben und gesetzt ist, dass es mich hineinzog.<br />
In den ersten Kapiteln beschreibt Markus Albers einen stetig wachsenden Trend zur Selbstverwirklichung, Wege zur Wahl der <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/patchwork-identitat/" target="_blank">eigenen Nischen</a> und die wachsende Indiviualisierung. Und dieser Trend wächst sich fast zu einem Zwang aus, so der Autor. Wir machen Hobbys zum Beruf, machen aus uns fast selbst eine Marke oder verlagern Dienstleistungen ins Ausland. Die Kommunikation ist mobil und schnell und immer verfügbar.<br />
Das ganze Buch geht deshalb so flott voran, weil er Interviews, Studien, Fallbeispiele und Tipps munter mischt. Es sind drängende Fragen, die anstehen und die Arbeiten &amp; Leben betreffen, zwei Grunddimensionen unseres Lebens. Die ersten Antworten hierzu lauernuns auf und sie verunsichern uns auch, weil möglicherweise nicht jeder diesen &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/meconomy-der-neue-zwang-zur-veranderung/" target="_blank">Zwang zur Veränderung</a>&#8221; mitgehen mag.  Menschen mit guter Ausbildung, einer ausgeprägten Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, kultureller Offenheit, technologischer Neugier und ausgeprägtem Glauben an die eigenen Fähigkeiten werden diesen Weg wählen, zur &#8220;Meconomy&#8221; dazugehören.<br />
Im letzten Kapitel dann ein Sprung zu einer moralischen Anreicherung des Konzepts (&#8220;weconomy&#8221;) und ein persönlicher Rückblick von Markus Albers über seine eigenen Veränderungen im Schreibprozess zum Buch.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Fazit</span>: Inhalt und Form passen zusammen. Eine exzellente, folgerichtige Idee vom Autor, das Buch als E-Book herauszubringen. 321 gehaltvolle Seiten sind Pflichtlektüre für alle, die etwas über die aktive Gestaltung der Arbeitswelt von morgen erfahren wollen.<br />
Zu kaufen gibt es das Buch für €9,99 als iPhone-App in iTunes oder aber im <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&amp;c=ib&amp;aff=102576" target="_blank">Shop</a> der Buchseite.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Bücher 2009</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2010/meine-bucher-2009/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=meine-bucher-2009</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2010/meine-bucher-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 19:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Off]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geistesblitz.de/?p=1979</guid>
		<description><![CDATA[Die Idee habe ich mir beim Herrn Rau abgeschaut. Eine Liste aller Bücher, die ich in 2009 gelesen hab, einmal aufzulisten. Das ist ausdrücklich keine Empfehlungsliste. Wer also Fragen hat, wie einzelne Bücher sind und ob sie lesenswert sind, möge mich einfach fragen. (Die Auflistung erfolgt willkürlich und nicht in Lesereihenfolge.) 1. M. Horx. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee habe ich mir beim <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/01/buecher-2009.htm" target="_blank">Herrn Rau </a>abgeschaut.<br />
Eine Liste aller Bücher, die ich in 2009 gelesen hab, einmal aufzulisten. Das ist ausdrücklich keine Empfehlungsliste. Wer also Fragen hat, wie einzelne Bücher sind und ob sie lesenswert sind, möge mich einfach fragen.<br />
(Die Auflistung erfolgt willkürlich und nicht in Lesereihenfolge.)</p>
<p>1. M. Horx. Das Buch des Wandels<br />
2. Explaining Creativity: The Science of Human Innovation<br />
3. E. Tufte: The Cognitive Style of Power Point<br />
4. F. Fritzen: Plus minus 30<br />
5. D. Zanetti: Kundenverblüffung<br />
6. W. Weimer: Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit: Warum die Krise uns konservativ macht<br />
7. Fehringer et al: Die <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/die-groesten-pechvogel-des-jahrhunderts/" target="_blank">Glücksfalle</a><br />
8. D. Pennac. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462040723?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3462040723" target="_blank">Schulkummer</a><br />
9.  M. Sachau: Schief gewickelt<br />
10. T. Hodgkinson: Die Kunst, frei zu sein<br />
11. M. Millar: Die Elfen von New York<br />
12. T. Schmitt: Status-Spiele<br />
13. P. Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern (knapp die Hälfte gelesen)<br />
14. T. de Marco: Der Termin<br />
15. D. Veken: Ab jetzt Begeisterung<br />
16. Püttjer/Schnierda: Keine Macht den Gute-Laune-Dieben<br />
17. V. Ebert: Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie<br />
18. H. Steinfest: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte<br />
19. H. von Hentig: Warum muss ich zur Schule gehen?<br />
20. Bjarne Uldall: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868780114?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868780114">Zwischen Stuhlkreis und Lehrprobe &#8211; Lehrer werden in Deutschland</a><br />
21. P. Flume: <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/flume-prasentieren-mit-powerpoint/" target="_blank">Mitreißend präsentieren mit Powerpoint</a><br />
22. Scott Berkun: The Art of IT-Projectmanagement<br />
23. Quint Buchholz: Das Buchbilderbuch<br />
24. Scholz &amp; Friends: Über den Umgang mit E-Mails<br />
25. M. Schranner: Der Verhandlungsführer<br />
26. Helmke: Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität (unvollständig gelesen)<br />
27. Bertelsmann-Stiftung: warum Lernen glücklich macht<br />
28. Coakes: Bis ans Ende der Nacht<br />
29. R.P. Droite: Wie ich meiner Tochter die Philosophie erklärte<br />
30. Dan Roam: <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/dan-roam-auf-der-serviette-erklaert/" target="_blank">Auf der Serviette erklärt</a><br />
31. V. Zastrow: Die Vier &#8211; eine Intrige<br />
32. D. Pink: unsere kreative Zukunft<br />
33. J. Fleischhauer: Unter Linken<br />
34. R. Thaler: Nudge<br />
35. M.-S. Vérollet: Das Leben ist keine Waldorfschule<br />
36. W. Kersting: Verteidung des Liberalismus<br />
37. V. Lueken: Gebrauchsanweisung für New York<br />
38. V. Remy: <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/v-remy-der-imperator-im-damensattel/">Der Imperator im Damensattel</a><br />
39. H. Plattner: <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/rezension-design-thinking/">Design Thinking</a><br />
40. K. Sawyer: Explaining Creativity<br />
41. J. Zeh: Angriff auf die Freiheit<br />
42. N. Duarte: Slide:ology<br />
43. M. Krogerus: 50 Erfolgsmodelle<br />
44. J. Hermann: Alice<br />
45. S. de Beauvoir: Alle Menschen sind sterblich<br />
46. B. Henderson: Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters<br />
47. M. Albers: <a href="http://www.geistesblitz.de/2009/ein-markus-albers-artikel/" target="_blank">Morgen komme ich später rein</a><br />
48. K. Weyand: Schiefer eröffnet spanisch<br />
49. Chr. Zaschke: Tanz den Fango mit mir<br />
49. Scott McCloud: Comics richtig lesen<br />
50. R. Willemsen: Der Knacks<br />
51. F. Torralba: Die Kunst des Zuhörens<br />
52. Klaus Doppler: Der kleine Kämpfer<br />
53. Buhren/Rolff: Personalentwicklung an Schulen<br />
54. Schardt: Coaching für Lehrer<br />
54. D. Broekhoven: Ein Tag mit Herrn Jules<br />
54. Chr. Zaschke: Ein Mann, ein Buch<br />
55. Sebastian Schnoy: Smørrebrød in Napoli<br />
56. Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt&#8217;s nicht<br />
57. Axel Hacke: Wumbabas Vermächtnis</p>
<p>Aber die Lektüre ist nicht gleichverteilt über das Jahr &#8211; der Großteil wird im Urlaub verfrühstückt.<br />
Da auf der Liste zu wenig gute Romane und Kurzgeschichten sind: hat jemand einen Tipp für den Sommerurlaub 2010?</p>
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		<title>Abschiedsvortrag von Schulz von Thun</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Modelle und Theorien, die Friedemann Schulz von Thun entworfen hat, haben unter allen, die im weitesten mit &#8220;Kommunikation&#8221; zu tun haben, den Status ein conditio sine qua non erreicht. Man muss ihn gelesen haben! Inzwischen haben offizielle Lehrpläne seine 4-Seiten einer Nachricht aufgenommen. Lehrer, Schüler, Fortbildner, Trainer, Studenten,&#8230; Schulz von Thun ist schon da. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Modelle und Theorien, die Friedemann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun">Schulz von Thun</a> entworfen hat, haben unter allen, die im weitesten mit &#8220;Kommunikation&#8221; zu tun haben, den Status ein <em>conditio sine qua non</em> erreicht.<br />
Man <span style="text-decoration: underline;">muss</span> ihn gelesen haben!<br />
Inzwischen haben offizielle <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=lehrplan+%22schulz+von+thun%22" target="_blank">Lehrpläne</a> seine 4-Seiten einer Nachricht aufgenommen. Lehrer, Schüler, Fortbildner, Trainer, Studenten,&#8230; Schulz von Thun ist schon da.<br />
Der Hamburger Professor hat jetzt am 23.10.2009 in Hamburg seine Abschiedsvorlesung gehalten. Es ist ein sehr persönlicher und amüsanter Vortrag, der seine Entwicklung darstellt. Er trägt den Titel <strong><a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10197" target="_blank">&#8220;Was ich noch zu sagen hätte&#8230;&#8221;</a><br />
</strong>Angeboten wird die Vorlesung über die (empfehlenswerte) <a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de" target="_blank">lecture2go-Seite</a> der Uni Hamburg. <strong></strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="file=http://lecture2go.rrz.uni-hamburg.de/videorep/vh_002/feha007/10.000_SchulzVonThun_2009-10-23_16-12.mp4&amp;autostart=false" /><param name="src" value="http://lecture2go.rrz.uni-hamburg.de/jw/player.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="475" height="380" src="http://lecture2go.rrz.uni-hamburg.de/jw/player.swf" allowfullscreen="true" flashvars="file=http://lecture2go.rrz.uni-hamburg.de/videorep/vh_002/feha007/10.000_SchulzVonThun_2009-10-23_16-12.mp4&amp;autostart=false"></embed></object><br />
<em>via</em>: <a href="http://appelt.net/2009/11/abschiedsvortrag-von-schulz-von-thun/" target="_blank">Ralf Appelt</a> und <a href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/11/18/3101/">weiterbildungsblog</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teil 2 des Interviews mit Reinhard Ematinger</title>
		<link>http://www.geistesblitz.de/2009/teil-2-interviews-ematinger/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=teil-2-interviews-ematinger</link>
		<comments>http://www.geistesblitz.de/2009/teil-2-interviews-ematinger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen finden]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil des Interview (hier) berichtete Reinhard Ematinger, der Experte für selberdenken,  von seinem Weg zum serious-play-Konzept. Im zweiten und letzten Teil des Interviews geht es um die Gelingensbedingungen von Lego-serious-play und den Einstieg in die Schule, wo seit Kurzem auch Schülerinnen und Schüler strukturiert mit Lego spielen. Warum funktioniert es? Weil drei Elemente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Teil des Interview (<a href="http://www.geistesblitz.de/2009/interview-uber-lego-serious-play-mit-reinhard-ematinger/" target="_self">hier</a>) berichtete Reinhard Ematinger, der Experte für selberdenken,  von seinem Weg zum serious-play-Konzept. Im zweiten und letzten Teil des Interviews geht es um die Gelingensbedingungen von Lego-serious-play und den Einstieg in die Schule, wo seit Kurzem auch Schülerinnen und Schüler strukturiert mit Lego spielen.</p>
<p><strong>Warum funktioniert es?</strong></p>
<p>Weil drei Elemente „eingebaut“ sind: erstens Story Telling und Metaphern, zweitens Konstruktivismus und Konstruktionismus, drittens Vorstellungskraft, schöner mit „Imagination“ beschrieben. Ich darf zu diesen drei Punkten ein wenig ausholen?</p>
<p>Das GESCHICHTEN-ERZÄHLEN, die Arbeit mit Metaphern ist der Schlüssel des Ansatzes. Wenn Kinder spielen, werden in ihren Erzählungen ganz gewöhnliche Gegenstände und Materialien in Menschen, Tiere, Fahrzeuge und alle mögliche andere Gestalten verwandelt. Mythen, Sagen und Märchen haben auch uns Erwachsenen seit jeher als Mittel zum Ausdruck von Idealen und Werten gedient: in Geschichten beschäftigen wir uns mit Themen wie Kultur, Religion, soziale und persönliche Identität oder Gruppenzugehörigkeit.</p>
<div id="attachment_1950" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><img class="size-full wp-image-1950" title="2585200758_1ec78abf39_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2009/11/2585200758_1ec78abf39_m.jpg" alt="http://www.flickr.com/photos/rstebbing/" width="207" height="137" /><p class="wp-caption-text">http://www.flickr.com/photos/rstebbing/</p></div>
<p>Mit Geschichten-Erzählen sind wir mühelos in der Lage, unserem sozialen, kulturellen und zwischenmenschlichen „Material“ einen Sinn zu geben und es zu verstehen. Übertragen auf Teams und Organisationen bedeutet das: Geschichten tragen zur Produktion, Reproduktion, Transformation – auch zur Dekonstruktion – von Unternehmenswerten bei. Erzählungen erfüllen eine Reihe von Aufgaben: die Sozialisation neuer Mitarbeiter, die Legitimierung von Bindung und die Identifizierung mit dem Unternehmen. Sie fungieren als eine Lupe, mit der die Aktivitäten der Organisation betrachtet, verstanden und interpretiert werden können.  Geschichten und Metaphern sind unsere Vehikel, um radikal neue Wege des Verstehens zu schaffen. LEGO nennt das im Original konsequenterweise nicht Story Telling, sondern STORY MAKING: wir erfinden und bauen die Zukunft – oder mehrere mögliche Zukünfte.</p>
<p><span id="more-1936"></span></p>
<p>Den KONSTRUKTIVISMUS kennen wir dank Jean Piaget, der uns sein Stufenmodell der kindlichen Entwicklung schenkte. Noch spannender als das ist seine Theorie, dass Kinder Wissen nicht „Stück für Stück“ erwerben, sondern in einer Art „Wissensstrukturen“ einbauen: Kinder konstruieren diese Strukturen auf Grundlage ihrer Erfahrungen in der Welt. Sie nehmen Eindrücke und Informationen nicht passiv auf, sondern entwickeln aktiv Theorien. Kinder sind keine leeren Behälter, in die man Wissen gießen kann – sie sind Entwickler von Theorien, die Wissen auf Basis ihrer Erfahrungen konstruieren und immer wieder neu organisieren.</p>
<p>Seymour Papert ist von Piagets Theorie überzeugt und deht sie auf Lerntheorie und Erziehung aus. Seine Idee ist, eine Lernumgebung zu schaffen, die Piagets Gedanken in die Praxis umsetzt. Er empfindet konventionelle Schulumgebungen als zu steril und passiv, zu sehr von Regeln dominiert &#8211; diese Umgebungen gestatteten Kindern nicht, wirklich aktiv zu lernen. Leider hat sich da nicht viel geändert – sieh‘ dich in Schulen, Universitäten und Unternehmen um. Papert nennt seine Theorie KONSTRUKTIONISMUS und integriert alle Ideen des Konstruktivismus. Er geht einen wichtigen Schritt weiter und behauptet, dass konstruktivistisches Lernen vor allem dann möglich ist, wenn Menschen ein Produkt erzeugen, eine Sandburg, eine Maschine, Software oder ein Buch.</p>
<p><strong>Was hat das mit selberdenken® und LEGO® SERIOUS PLAY® zu tun?</strong></p>
<div id="attachment_1951" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><img class="size-full wp-image-1951" title="2584368073_d9ca883097_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2009/11/2584368073_d9ca883097_m.jpg" alt="http://www.flickr.com/photos/rstebbing/" width="204" height="135" /><p class="wp-caption-text">http://www.flickr.com/photos/rstebbing/</p></div>
<p>Wenn Menschen reale Dinge konstruieren, dann konstruieren sie gleichzeitig Theorien und Wissen und nutzen ihre Erfahrungen und Kenntnisse in einer Art selbstverstärkendem Zyklus. Formale, abstrakte Ideen und Beziehungen werden konkreter und sichtbarer gemacht – und deshalb leichter verständlich. Wenn mit Hilfe von Objekten und mit unseren Händen denken, setzen wir unglaubliche kreative Energien und neue Sichtweisen frei, von denen die meisten Erwachsenen nicht einmal wissen, dass sie sie besitzen. Wir waren doch alle einmal Kinder, die wussten, wie man spielt. selberdenken® hilft Erwachsenen dabei, sich an diese Fähigkeiten zu erinnern und sie wieder zu aktivieren.</p>
<p>Vorstellungskraft, viel schöner mit dem Wort IMAGINATION beschrieben, lässt sich unterschiedlich interpretieren: „sich-ein-Bild-machen“, sich etwas vorstellen oder „einbilden“. Imagination hat für uns, wenn wir mit LEGO® SERIOUS PLAY® arbeiten, drei Bedeutungen: etwas beschreiben, etwas schaffen, etwas in Frage stellen. Das Zusammenspiel dieser drei Formen ist genau das, was die strategische Imagination ausmacht – den Ursprung kreativer, radikaler, ungewöhnlicher Strategien in Unternehmen.</p>
<p>Die BESCHREIBENDE Imagination erzeugt Bilder, die eine komplexe und oft verwirrende Umwelt beschreiben. Sie erkennt in einer Flut von Informationen Muster und Regelmäßigkeiten – in etwa die wirklichkeitsnähere Form der „Matrix“. Beispiele sind Wertschöpfungsketten, das wunderbare Vier-Aktionen-Format von Kim und Mauborne oder die BCG-Matrix. Mit beschreibender Imagination sehen wir das, was vor unseren Augen geschieht, und bringen es in einen Zusammenhang.</p>
<p>Die SCHÖPFERISCHE Imagination ist für die Entwicklung von Strategien ganz wichtig. Das gute alte Brainstorming – großartiges Interview mit Edward de Bono übrigens, in der FTD vom 23. Oktober, mit dem Titel „Brainstorming bringt nichts“ – und viele Grossgruppenmethoden sind Beispiele dafür. Während uns die beschreibende Imagination zu erkennen hilft, was neu ist, erlaubt uns die schöpferische Imagination das wahrzunehmen, was NICHT da ist – und damit etwas wirklich Neues, völlig anderes zu schaffen. Innovative Strategien, bei denen Unternehmen eher versuchen, ihre Wettbewerber an den Spielfeldrand zu drängen, als mit ihnen in direkter Konkurrenz zu stehen –Dell, Nike und Apple sind gute Beispiele dafür.</p>
<p>Die VERNEINENDE Imagination widerspricht unserem liebgewonnener Vorstellung von Fortschritt und Tempo um des Tempos willen radikal und zerstört sie sogar. Sie wirft – endlich – alle angestaubten Regeln über den Haufen und macht reinen Tisch. Sie fügt nicht einfach ein neues kleines Element an ein bereits vorhandenes, sondern beginnt ganz neu und setzt NICHTS voraus. Mit „Dekonstruktion“ lässt sich das vermutlich am schönsten beschrieben. Ein gutes Beispiel ist der Reengineering-Ansatz von Michael Hammer: nicht die Verbesserung bestehender Praktiken ist das eigentliche Thema, sondern „Aufgabe und Neubeginn, dem Beginn mit dem sprichwörtlich reinen Tisch und einer Neudefinition der eigenen Arbeits- und Vorgehensweise“ wie Hammer selbst sagt. Nokia ist ein gutes Beispiel dafür: es gab die Herstellung von Holzprodukten und Gummistiefeln auf und wagte einen Neubeginn in der Telekommunikation. Wissen die jungen Leute schon gar nicht mehr, was?</p>
<p>Alle drei nun zusammen: die STRATEGISCHE Imagination ist ein Prozess, der sich aus diesen drei Formen von Imagination zusammensetzt, auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Als erwünschte Nebenwirkung erzeugt er auch so etwas wie soziale Dynamik: neues Wissen wird mit vorher erlernten Kenntnissen und Erfahrungen konstruiert, neue Bedeutungen ergeben sich aus diesem Wissen ergibt, und eine gemeinsame Identität wird geschaffen.</p>
<p><strong>Brauchen die Teilnehmer in den Workshops lange, um sich auf das Lego- LEGO®-Spiel einzulassen? Was tust du, um den Teilnehmern den Einstieg ins Spielen zu erleichtern?</strong></p>
<p>Das funktioniert erstaunlich schnell &#8230; auch nach einer Menge Aufträge in den letzten 15 Monaten immer wieder ein kleines Wunder! Es findet immer ein „workshop vor dem workshop“ statt, meist am Abend zuvor. Hier nähern wir uns mit einem Set kleiner Übungen – LEGO nennt das „Challenges“ – dem Ablauf aus Bauen und der-Konstruktion-eine-Bedeutung-geben, also die Aussage den anderen Teilnehmern klar zu machen, an. Ich lerne die Teilnehmer in dieser Phase besser kennen und kann die Bereitschaft, sich einzulassen, sehr gut einschätzen.</p>
<p>Die eigentliche Fragestellung wie „Wie unterstützt das Management Team den Chef?“, „Wie gestalten wir unseren Vertriebsprozess schlanker?“ oder „Wie wollen wir als Business Consultants innerhalb des Konzerns wahrgenommen werden?“ wird erst ab dem Morgen des nächsten Tages bearbeitet. Das wird ein langer, intensiver, aktiver Tag. Oder zwei.</p>
<p><strong>Jetzt geht LEGO® SERIOUS PLAY® auch in die Schulen! (<a href="http://educatorsweb.lego.com/en-US/Seriousplay/default.aspx" target="_blank">Link</a>) In einigen kurzen Sätzen: wie kann LSP die Kinder auch in der Schule unterstützen?</strong></p>
<div id="attachment_1953" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1953" title="2200603563_f1aa00597e_m" src="http://www.geistesblitz.de/wp-content/uploads/2009/11/2200603563_f1aa00597e_m.jpg" alt="http://www.flickr.com/photos/dunechaser/" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">http://www.flickr.com/photos/dunechaser/</p></div>
<p>Ich finde diese Entwicklung großartig! Wie oft wird Kindern und jungen Erwachsenen in Schule und Studium natürliche Neugierde und Lust an unkonventionellen Lösungen ausgetrieben? LEGO® SERIOUS PLAY® ist hier nur eine von vielen möglichen Anwendungen und Ansätzen, die funktionieren, wenn man nur ein wenig Mut aufbringt.</p>
<p>Wenn ich mir ansehe, was an der <a title="HPI Potsdam" href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/d-school" target="_blank">HPI School of Design Thinking</a> möglich ist &#8211; eine interdisziplinäre Zusammenstellung der Lernenden, die intellektuell und emotional anregende Zusammenarbeit möglich macht! Wenn Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen aufeinander treffen und unter einem radikal neu gedachten Rahmen gemeinsam große Themen angehen, bringt das beinahe zwangsläufig sensationelle Ergebnisse. Der Schweizer <a title="brainstore" href="http://www.brainstore.ch" target="_blank">BrainStore</a> arbeitet seit 20 Jahren mit abgefahrenen Methoden, um umsetzbare Ideen für Produkte und Märkte „industriell“ zu produzieren. Mit hohem Tempo und tollen Ergebnissen.</p>
<p>Ich schweife ab: den Hintergrund des Nutzens habe ich mit den drei Arten der Imagination bereits beschrieben. Was bingt’s für Schüler und Lehrer? Neue, aktivierende Lern- und Lehrformen, die wirkliche Interaktion und das Teilen von Wissen möglich machen – indem eine neue Sprache eingeführt wird: LEGO.</p>
<p><strong>Und eine knifflige Frage zum Schluss: Wie verhalten sich aus Deiner Sicht Spiel und Ideenfindung zueinander?</strong></p>
<p>Exakt 1:1. Kleiner Scherz. Richtig gute Ideen kommen nicht durch „Lasst uns morgen mal 50 Minuten brainstormen“ zustande &#8230; da kommt nur derselbe halbherzige Quatsch raus. Im wundervollen Buch „Thinking From Within“ las ich die offizielle Definition von „insane“: immer wieder dasselbe tun, aber plötzlich ein anderes Ergebnis erwarten. Gary Hamel spricht da von „intellectual incest“.</p>
<p>Die alten Methoden bringen nicht die Ergebnisse, die wir in diesen turbulenten Zeiten benötigen. Die alten Helden übrigens auch nicht. Richtig gute Ideen werden spielerisch er„arbeitet“ – das ist richtige Arbeit, aber auch richtiger Spaß. LEGO spricht da von „hard fun“. Die spannende Aufgabe ist es auch künftig, Unternehmen zu überzeugen, wenigstens einen Versuch zu unternehmen. Bilder geglückter Versuche findest du unter <a href="http://bilder.ematinger.com/">http://bilder.ematinger.com</a>.</p>
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