Krise, welche Krise?

16. Juni 2010 » 1 Kommentar(e)

„Direkt am Abgrund blühen Heiterkeit und Entspannung.
(Matthias Horx, Zukunftsforscher)

Foto: foocault, flickR

Teil 2 des Interviews mit Reinhard Ematinger

9. November 2009 » 1 Kommentar(e)

Im ersten Teil des Interview (hier) berichtete Reinhard Ematinger, der Experte für selberdenken,  von seinem Weg zum serious-play-Konzept. Im zweiten und letzten Teil des Interviews geht es um die Gelingensbedingungen von Lego-serious-play und den Einstieg in die Schule, wo seit Kurzem auch Schülerinnen und Schüler strukturiert mit Lego spielen.

Warum funktioniert es?

Weil drei Elemente „eingebaut“ sind: erstens Story Telling und Metaphern, zweitens Konstruktivismus und Konstruktionismus, drittens Vorstellungskraft, schöner mit „Imagination“ beschrieben. Ich darf zu diesen drei Punkten ein wenig ausholen?

Das GESCHICHTEN-ERZÄHLEN, die Arbeit mit Metaphern ist der Schlüssel des Ansatzes. Wenn Kinder spielen, werden in ihren Erzählungen ganz gewöhnliche Gegenstände und Materialien in Menschen, Tiere, Fahrzeuge und alle mögliche andere Gestalten verwandelt. Mythen, Sagen und Märchen haben auch uns Erwachsenen seit jeher als Mittel zum Ausdruck von Idealen und Werten gedient: in Geschichten beschäftigen wir uns mit Themen wie Kultur, Religion, soziale und persönliche Identität oder Gruppenzugehörigkeit.

http://www.flickr.com/photos/rstebbing/

http://www.flickr.com/photos/rstebbing/

Mit Geschichten-Erzählen sind wir mühelos in der Lage, unserem sozialen, kulturellen und zwischenmenschlichen „Material“ einen Sinn zu geben und es zu verstehen. Übertragen auf Teams und Organisationen bedeutet das: Geschichten tragen zur Produktion, Reproduktion, Transformation – auch zur Dekonstruktion – von Unternehmenswerten bei. Erzählungen erfüllen eine Reihe von Aufgaben: die Sozialisation neuer Mitarbeiter, die Legitimierung von Bindung und die Identifizierung mit dem Unternehmen. Sie fungieren als eine Lupe, mit der die Aktivitäten der Organisation betrachtet, verstanden und interpretiert werden können.  Geschichten und Metaphern sind unsere Vehikel, um radikal neue Wege des Verstehens zu schaffen. LEGO nennt das im Original konsequenterweise nicht Story Telling, sondern STORY MAKING: wir erfinden und bauen die Zukunft – oder mehrere mögliche Zukünfte.

» Weiterlesen «

Interview über Lego serious play mit Reinhard Ematinger

7. November 2009 » 2 Kommentar(e)

Wie das Internet so spielt,
habe ich auf unterschiedlichen Wegen und twitter Reinhard Ematinger kennen gelernt. Zwei Dinge, die mich fasziniert haben: er nennt sich “Experte für selberdenken®” und er berät Unternehmen (u.a.) mit dem Lego serious play-Konzept. (Hier hatte ich schon einmal vor drei-½ Jahren kurz berichtet.)

RE Bildich hab mit ihm ein ausführliches Interview geführt. Im ersten Teil beschreibt er wie es ist, wenn erwachsene Menschen Lego spielen, was selberdenken meint und was die Faszination von Lego serious play ausmacht.

Du beschreibst dich als  “Experte für selberdenken” und hast sogar ein ® rechts oben dran geklebt. Was bedeutet selberdenken für Dich?
selberdenken® bedeutet, das in Organisationen vorhandene Wissen und die Erfahrungen der Mitarbeiter sinnvoll zu nutzen und mit einem ungewöhnlichen, radikalen – und übrigens funktionierenden – Weg Beziehungen und Abläufe in Organisationen und Teams sichtbar und erlebbar zu machen.

Warum dieser neue Weg?
Weil wir gerade jetzt sehen, dass die gute alte Nummer der tollen Inszenierungen superschlauer jugendlicher Starberater mit schlichten Rezepten für alle Fragen der Gestaltung schlanker Prozesse, Entwicklung verständlicher Strategien und nachhaltiger Geschäftsmodellen  immer weniger hilfreich ist.
Was bringt’s?
Neue Einblicke und bereits vorhandene Informationen werden in deutlich kürzeren Zeiträumen miteinander geteilt als es bei klassischen Beratungs- und Moderationsmethoden der Fall ist. Jeder am Tisch hat eine Stimme – nicht nur der Auftraggeber oder der Lauteste. Die für eine Lösung relevanten Informationen und Ideen werden im buchstäblichen Sinn genauso auf den Tisch gebracht wie bisher gut unter dem Teppich versteckte Probleme, offene Fragen und schwierige Themen. » Weiterlesen «

Sie haben die Wahl

20. September 2009 » 0 Kommentar(e)

stuetzeSie haben die Wahl.
Das neue Zeitalter präsentiert sich chancenreich glitzernd, aber Fußlahmen und geistig Unbeweglichen begegnet es gleichermaßen unfreundlich.
(Daniel Pink, Unsere kreative Zukunft)

Auf geht’s ins “Jahr der Kreativität und Innovation”

7. Januar 2009 » 5 Kommentar(e)

eyci-color_deDann wollen wir mal!
Das europäische Jahr der Kreativität und Innovation ist eröffnet, endlich auch auf dieser Seite.
Die Europäische Union gibt sich ein Motto und in diesem Jahr soll es Kreativität sein.
Während auf der entsprechenden deutschsprachigen Seite noch entspannte Leere herrscht, ist auf der englischsprachigen Seite einiges los.
Einige europäische Länder haben Botschafter ernannt, die reichlich interessante Personen enthält: z.B. Edward de Bono (Malta), Ernö Rubik (der mit dem Würfel…, Ungarn) oder aus Deutschland Erik Spiekermann. Bemerkenswert ist der Botschafter Richard Florida, der ja Amerikaner ist. Aber wenn Europa sich erweitern will – warum nicht?
» Weiterlesen «

Experiment 1: Ende (update)

30. November 2008 » 0 Kommentar(e)

Vielen Dank für die Anteilnahme in den Kommentaren. Die habe ich während der Woche verfolgt, weil ich mir die Kommentare per Mail hinterhersenden ließ.

Um es kurz zu machen: anstrengend war dieses Experiment 1: “Kein Internet, kein Fernsehen”.
Kurze Eindrücke aus der Woche:

Sonntag: Etwa 10min nachdem ich den Artikel veröffentlicht hatte, hab ich ein Buch gelesen und eine Rednerin gefunden. Spontan der Impuls “Oh, die müsste ich mal googlen!” Denke und handle ich hier noch selbst? Hat sich mein Denken an die Arbeitsweise mit Internet schon so heftig gepasst?
Montag: Winterreifen wechseln steht an. Bloß wie lange hat die Werkstatt heute Abend auf? Und wo ist das blöde Telefonbuch? Bin dann um 18:15 auf gut Glück hingefahren. Dort einen Termin ausgemacht und dann einen Flyer der Werkstatt mitgenommen.
Dienstag: Ein Kollege sendet mir einen Hinweis auf ein “witziges Comic”, das ich unbedingt lesen soll! Natürlich sendet er mir einen Link und nicht die Grafik. ich maile also zurück, dass ich doch nicht surfe. Keine 15min später habe ich den Ausdruck auf dem Tisch. Geht doch also auch ohne Internet, denke ich.
Mittwoch: Diese Terrorgeschichte in Indien. ich wäre gerne informierter als nur über die Zeitung. Radio hören? Hm. ich will etwas lesen!! Werde etwas unruhig.
Donnerstag: Sehr viel geschafft. Hält mich dieses Internet vielleicht sogar von guter Arbeit ab?
usw…

Deutlich wurde mir, dass mir das Internet im Wesentlichen fünf Dingen dient: » Weiterlesen «

Ideenliebe

6. September 2008 » 0 Kommentar(e)

Eines vorweg: Ideenliebe ist mal ein sehr schönes Wort für eine Kampagne, in der es um Respekt vor (und Schutz von) geistigem Eigentum geht.
Der Bundesverband der deutschen Industrie startet einen Ideenwettbwerb und die Schüler lernen, was es mit Marken, Patenten, Urheberrechten und Geschmacksmustern auf sich hat.
Für die Schüler ist Copy&Paste kein Fremdwort mehr. Sie laden Referate aus dem Internet herunter und verkaufen sie als eigene Leistung. Sie kaufen nachgemachte Marken-Schuhe oder MP3-Player-Imitate.

Als Veranschaulichung dient (Zielgruppe 8. bis 10. Klasse) “Mein Meisterstück”, in der jemand eine Tasche inkl. Logo “erfindet”, die in der gesamten Schule immer beliebter wird, bis sich der Erfinder schließlich Gedanken um den Schutz der Idee machen müsste. Soweit – so gut, so nah an den Schülern. Denn auch die anderen Beispiele und Texte auf der Homepage sind anregende Ausgangspunkte. (Vielleicht kann man diese Unterrichtseinheit hinzuziehen?)
Bloß dann kommt der Wettbewerb hinzu…

Ziel des Wettbewerbs ist es, dass sich Schüler in Gruppen kreativ und kritisch mit dem Wert von geistigem Eigentum auseinandersetzen, ihn hinterfragen und sich Lösungs- und Präventionsansätze zum Schutz von Ideen überlegen.

Der Wettbewerb ist so weit, so offen, so schwammig formuliert, dass nicht wirklich deutlich wird, was hier erwartet und bewertet wird.

Entwickelt einen originellen Beitrag zum besseren Ideenschutz! (…) Wie geht es Euch damit, wenn jemand Eure Ideen kopiert? Warum ist das Original immer besser als die Kopie? Wie könnte man Ideen schützen? Warum ist es Eurer Meinung nach so wichtig, die Ideen anderer zu respektieren? Lasst Eurer Fantasie freien Lauf und schickt uns Eure Ideen zum Thema! (…) Egal wie Ihr Eure Ideen verpackt – zum Beispiel als Comic, Film, Website, Plakat oder Text: Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

Zu gewinnen gibt es “tolle Preise von adidas!”
Das ist leider alles nicht nicht fertig und zu Ende gedacht (wie auch einige Links auf der Seite nicht funktionieren), so dass man dieser Kampagne (wegen des wichtigen Themas) mehr Ressourcen und mehr Energie wünschen darf.

Buch der 96 Narren

22. August 2008 » 0 Kommentar(e)

An verschiedenen Stellen im Internet findet man Hinweise auf das sog. “Buch der 96 Narren” (manchmal auch 94 oder 99, aber am bekanntesten ist wohl die 96er-Version):

“Am 14. Juni 1881 erschien erstmalig ein Telefonbuch – in Berlin. Der Volksmund nannte es angeblich ‘Buch der 96 Narren’ weil diese ersten 96 deutschen Teilnehmer den Berlinern leid taten. Denn sie waren auf einen ‘Schwindel aus Amerika’ hereingefallen: das Telefon…
Der damalige Postminister Heinrich von Stephan bot zu jene Zeit jeder Stadt ein eigenes Telefonnetz an, wenn sich mindestens 40 Interessenten meldeten. Es heißt, dass es damals in Köln 36 ‘Narren’ gegeben haben soll und die Stadt trotzdem ihr Telefonnetz bekam, weil die Industrie- und Handelskammer für die fehlenden vier Teilnehmer einsprang.”

Hier gibt es ein ganzes Buch zu dem ersten deutschen Telefonbuch vom 14. Juni (!) 1881, das leider nicht mehr gedruckt existiert. Lediglich von der zweiten Auflage, die genau einen Monat später am 14. Juli 1881 mit 160-190 Einträgen erschien, gibt es noch Nachdrucke. Bereits ein Jahr später 1882 waren es 579 Anschlüsse und heute hat das kiloschwere Berliner Telefonbuch Hundertausende von Anschlüssen (und manchmal sogar aus Versehen ein Münchener Cover).

Innovationspreis 2008?!

15. Mai 2008 » 1 Kommentar(e)

Was für eine Energieverschwendung! und fast hätte ich Verarschung gesagt…
Die “Initiative Mittelstand” ist eine Unternehmung des Huberverlags, die nicht nur technisch bescheiden umgesetzt ist. Der Huber-Verlag für Neue Medien ist ein “Anbieter für Direkt-Informationsdienste und Öffentlichkeitsarbeit.” Auf den Innovationspreis 2008 bin aufmerksam durch eine ganzseitige Anzeige auf der Umschlagseite des “ideenmanagement”. (Mehr zur Zeitschrift demnächst.) Der Link in dieser A4-großen, farbigen Anzeige schlug in der letzten Woche fehl (unglaublich, oder? Anzeige auf einer bundesweiten Zeitschrift und der Link ist kaputt…), so dass ich mich auf die Suche nach der Jury des Preises machte und auf den Verlag traf.
Auf den Internetseiten den Huberverlags, wo die Initiative vorgestellt werden sollen, befinden leere PDFs und auch sonst ist wenig Schwung zu spüren. Also rüber auf die Seite der sog. im.jpg und zum Innovationspreis.
Dort gibt es die Sieger 2008.
In nicht weniger als 33 Kategorien werden dabei Auszeichnungen vergeben. Pro Kategorie sind es dann noch einmal bis zu 10 Unternehmen, die diese Plakette erhalten. Plus zusätzliche Landessieger (einer je Bundesland), plus Schweiz und Österreich (nur je ein Sieger). Alle anderen, die ihre Unterlagen fristgerecht eingereicht haben, dürfen sich außerdem “Innovationsprodukt” nennen… ich habe intensiv gesucht, aber keine Zahl gefunden.  In der Jury sitzen 35 Menschen – vielleicht durfte jeder zwei Unternehmen vorschlagen?
Von der Preisverleihung gibt es ein sensationelles, kurzes Video, in dem die Ausgezeichneten nur so durchs Bild hetzen und ihnen der Pokal plus Urkunde an den Kopf geworfen wird. Namen und Ideen der Firmen sind Schall&Rauch, wobei ich sicher bin, dass ein paar herausragende dabei sein müssen! Leider gibt es hierzu keine übersichtliche Liste, so dass man Unternehmen oder Idee kennenlernen könnte.  Wie soll man bloß die guten Unternehmen in dieser Auszeichnungsflut finden?
Schade, um die Zeit…

2009 – Das europäische Jahr der Kreativität und Innovation

3. Mai 2008 » 1 Kommentar(e)

flag_of_europe.jpgJedes Jahr ruft die EU ein Motto oder ein Thema aus, das sie besonders fördern möchte. So ist 2008 das Jahr des interkulturellen Dialogs.
2009 wird -man mag Purzelbäume vor Freude schlagen- das Jahr der Kreativität und Innovation!!
Jan Figél, der EU-Kommisar für Bildung und Kultur, betonte in der Ende März veröffentlichten Meldung, dass das so ausgerufene Jahr “ein wirksames Mittel (ist), um zur Bewältigung der Herausforderungen beizutragen, und zwar durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Verbreitung von Informationen über Good Practice, Anregung von Bildung und Forschung, Kreativität und Innovation sowie Förderung einer Grundsatzdebatte und eines Strategiewandels. Durch Kombination von Maßnahmen auf gemeinschaftlicher, nationaler, regionaler und lokaler Ebene kann es Synergieeffekte erzeugen und dazu beitragen, dass Grundsatzdebatten auf bestimmte Fragen fokussiert werden.”
Na, wenn es nicht weniger sein soll, dann ist ja gut…
Die nationalen Beauftragten werden gerade gesucht, dann wird auf EU-Ebene eine Lenkungsgruppe gebildet, eine Studie zur Kreativität in der EU (“Welche Rolle spielt die Kultur bei der Kreativität?”) ausgearbeitet und dann geht es Januar 2009 los.
Ich bin gespannt, wie man das Motto abseits von politischen Reden an Weihnachten 2008 und Neujahr 2009 in Europa umsetzen und leben wird.

So kämpft man für eine Idee.

16. Dezember 2007 » 1 Kommentar(e)

schiff.jpgHier. Guck ma’. Und da erst.
Eine wunderschöne und lang bearbeitete Idee wird Wirklichkeit. Vor allem, weil der Erfinder immer an die Umsetzung geglaubt hat.
Große Tanker, die auf den Weltmeeren fahren, können jetzt Treibstoff sparen, indem sie ein Segel nutzen! SkySails heißt das System und die Technik und hier hab ich im letzten November davon berichtet.
Die Technik ist mittlerweile ausgereift und im Januar geht das erste Schiff auf Jungfernfahrt. Segel für Tanker… d.h. weniger Energieverbrauch (Klimawandel und so, nech?!), und auch weniger Kosten für den Schiffsbetreiber.
Der Erfinder Stephan Wrage hat bereits 2001 seine Firma gegründet, d.h. die Idee muss noch wesentlich früher entstanden sein. Einen Einblick in die Entwicklung gibt es hier.
ja, manchmal braucht es Mut und Ausdauer, aber gute Ideen setzen sich durch.
» Weiterlesen «

L. Lessig: How creativity is being strangled by the law

10. November 2007 » 0 Kommentar(e)

Ein wunderschönes Video aus drei Gründen:
1. Ein TED-Video. Ein Video von der TED-Konferenz, von der (fast!) nur gute Reden und Redner kommen. Unbezahlbar, einmal dort zu sein.
2. Larry Lessig hat einen …besonderen… Vortragsstil: Seine Worte werden unterstützt, untertitelt, begleitet von den Folien und zugleich nutzt er den visuellen Kanal für sehr witzige Einspielungen (Videos, Bilder). So wie Lessig die Folien nutzt, ist es eine Choreographie, denn seine Worte und die Folien passen 100% zueinander. Sicher eine riesige Vorbereitung. Für die Wirkung dennoch lohnenswert: Powerpoint stört nicht, sondern bereichert!
3. Auch der Inhalt der Rede ist anschauenswert. Es geht um selbst erstellte, selbst-gemischte Inhalte (z.B. dieses hier) und das Copyright, d.h. wie das Gesetz diese Form der Kreativität, wie das Gesetz diesen Ideen die Luft abschneidet (wenn man den Titel direkt übersetzt).

gefunden im Weiterbildungsblog.

Patent auf Gedankenlesen

29. Oktober 2007 » 1 Kommentar(e)

Microsoft meldet ein Patent auf das Gedankenlesen an.

bild-1.jpgDas vermeldete Spiegel-Online am 25.10.07.
Können die das wirklich und was soll das?
Laut Patentantrag behauptet Microsoft, dass man mit ihrer neuen Art, die EEG-Gehirnströme darzustellen, zuverlässig aus den Messdaten Reaktionen wie “Überraschung, Befriedigung oder Frustration” des Computernutzers ableiten kann.
Das alles bleibt noch recht vage, so dass derzeit bezweifelt werden darf, dass die das wirklich alleine aus den EEG-Strömen herausbekommen.
Aber was soll das nun?
Wird aus dem Verfahren eine brauchbare Anwendung, kann Microsoft die Urheberschaft beanspruchen. Falls zudem eine andere Firma solche Gehirnströme-Verfahren nutzen sollte, um PC-Nutzer besser zu verstehen, kann Microsoft (durch dieses Patent gesichert) wahrscheinlich Lizenzgebühren einfordern.
Ein ungewöhnlicher Schritt und der Spiegel-Artikel zeigt auch, welche Stilblüten das treiben kann. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht (langfristig) dennoch kein dummer Schritt.

MHN-Tagung, Eindrücke

15. Oktober 2007 » 2 Kommentar(e)

Jetzt aber. Eindrücke von der Tagung des Mensa-Hochschulnetzwerkes. (hier habe ich erste Infos geschrieben)
MHN-Logo1.Tag (Freitag):
In Würzburg Im schönen Würzburg angekommen, trotz Bahnstreik sehr gute Fahrt. Vor Ort das Tagungs-Programm gelesen und geärgert, dass es ja bereits der dritte Tagungs-Tag ist. (Wäre ich bloß früher gefahren!) Bei der Anmeldung herrscht ein fröhliches Durcheinander, vor den Teilnehmerlisten ist eifriges Gedränge (liegt es an den Workshops “Kreativität in der Sexualität” und “Kreatives Knoten in der Erotik” oder an meiner Workshop-Teilnehmer-Liste -ausgebucht!-, die genau dazwischen hängt??)
Schnell einen Salat, Unterlagen sortiert, etwas Musik gehört und dann schlafen, um fit zu sein für den
2. Tag (Samstag):
Mein Workshop beginnt um 9:15Uhr, von den angekündigten 50 Teilnehmer sind knapp 40 rechtzeitig wach geworden. Nur eine Stunde Zeit, ich muss zum Thema etwas antreiben und dennoch (oder gerade deswegen?) arbeiten alle ‘ne Menge Ideen aus. Ideenfarbe kann nach den ersten öffentlichen Reaktionen weitergehen, darf aber noch verbessert werden.
Danach geht’s auf in die anderen Workshops: » Weiterlesen «

Querdenk-Cast von Förster&Kreuz

29. September 2007 » 5 Kommentar(e)

bild-4.jpgDie Autoren, Referenten und “Business-Querdenker” Anja Förster und Peter Kreuz haben ein interessantes Projekt gestartet: Sie gehen mit Mikro und Kamera zu innovativen Unternehmen und interviewen die Mitarbeiter.
Das Ganze Format nennen Sie Querdenk-Cast und mittlerweile ist die zweite Folge erschienen. (ich tippe, dass die gute Anja Förster hinter der Kamera ist, denn vor der Kamera ist nur Peter Kreuz am Mikro und spricht mit den Menschen…)
Die Folgen sind etwa 6 bzw. 8min lang und recht kurzweilig. Erste Folge: Der Ideenmarkt der Schaeffler Gruppe, zweite Folge eine Bootstour mit ciba vision. (In der zweiten Folge ist die Tonspur etwas verrutscht, da muss man dann halt die Augen schließen.) Von Anfang an gehen Förster&Kreuz also nicht zu Leichtgewichten, sondern mitten hinein ins innovative Getümmel.
Die Gespräche sind eher locker gehalten und Peter Kreuz versucht die Sendungen leicht und schwungvoll daherkommen zu lassen.
ich freue mich auf weitere Sendungen, denn da ist noch viel Potential für ein kurzweiliges Format und sicher noch Platz für unzählige interessante Themen. Wünschen würd’ ich mir nur noch eine einfache Download-Möglichkeit (iTunes oder RSS).

Where Am I?

Du durchsuchst die Innovation-Kategorie auf Geistesblitz.de