Trailer zum Film inception von Christopher Nolan
via mrs. bunz
Was ist der widerstandsfähigste Parasit? – eine Idee
20. Juli 2010 » 0 Kommentar(e)
Alex Bogusky: genau dort
9. Juli 2010 » 0 Kommentar(e)
Was empfindet man denn als großartige Idee?
Also für mich ist das keine geistige Wahrnehmung, sondern mehr ein körperliches Gefühl.
Meistens in den Geschlechtsteilen…
(Alex Bogusky, creative director, “Invasion der Ideen”)
Neulich bei Hagenbeck
7. Juli 2010 » 3 Kommentar(e)
Stehe ich doch bei den Pinselohrschweinen
und beschaue ihren trägen Gang, ihre Ohren, ihre Borsten, ihre Farben und die Augen.
Da stürmen vier junge Menschen an meine Seite und bewundern ebenfalls das Pinselohrschwein. Sie reden so laut, dass ich nicht weghören kann. “Sieht irgendwie kreativ aus, das Schwein!”
Ja, sieht es das? ich schaue noch einmal genauer hin: » Weiterlesen «
Ideen unter der Dusche aufschreiben
3. Juli 2010 » 2 Kommentar(e)
Nicht nur Artur Fischer
dem Erfinder der Fischer-Dübel, sondern einer Menge Menschen kommt unter der Dusche Ideen. Geht mir auch so. Da steht man einfach so da, duscht und singt und genießt das Wasser. Und PLOP! kommt eine Idee vorbei.
Woran das liegt, kann man nur mutmaßen: das erfrischende Wasser, das plätschernde Geräusch, keine Störung, die Nacktheit, die Reinigung?
Keine Ahnung. Blöd ist nur, dass man unter der Dusche so schlecht schreiben kann, weil direkt nach dem Duschen – bereits beim Abtrocknen häufig genug fast alles wieder weg ist. - Hier kommen drei Lösungsideen: » Weiterlesen «
Craig Venter: Kreativität in den Genen?
2. Juli 2010 » 0 Kommentar(e)
Ich glaube nicht, dass es eine kreativen Code in den Genen gibt. In den Genen ist nichts, was kreatives Denkvermögen erklären könnte.
Untersuchen Sie ein und dieselbe Person in zwei unterschiedlichen Umgebungen: In dem einen Umfeld kann sie kreativ und erfolgreich sein, im anderen einfach scheitern.
Es ist ein dramatischer Fehler, menschliches Verhalten allein auf biologische Ursachen zurückzuführen. […] Kurz und gut: es gibt keine Gene für Kreativität.
(Craig Venter im Film „Die Invasion der Ideen“)
Rot (gelb) grün
30. Juni 2010 » 0 Kommentar(e)
Hey, schau dich um:
Alles um Dich herum, was nicht Natur ist, das hat jemand erfunden und gemacht!
Daran musste ich denken, als ich diesen Artikel über Ampeln sah. – Denn, na klar, auch Ampeln gab es vor einiger Zeit noch nicht. Aber wann und wer? Es musste sie ja jemand erfunden haben. » Weiterlesen «
The ultimate inspiration
28. Juni 2010 » 0 Kommentar(e)
The ultimate inspiration is the deadline.
(Steven King)
via Schreibnudel.
Bill Watterson über den einen Moment
24. Juni 2010 » 0 Kommentar(e)
You mix a bunch of ingredients, and once in a great while, chemistry happens. I can’t explain why the strip caught on the way it did, and I don’t think I could ever duplicate it. A lot of things have to go right all at once.(Bill Watterson)
In dem ersten Interview seit 1989 gewährt er Einblicke in seine Arbeit. Es ist schade und verständlich, dass Watterson diesen weisen, philosophischen, schönen, erfrischenden, … Strip beendet hat.Die amerikanische Post USPS gibt im Juli 2010 eine für Calvin und Hobbes typische Briefmarke heraus. (wish i had one!)
J. Theodor: The Creative Method & Systems
23. Juni 2010 » 0 Kommentar(e)
Auf der NXNEi conference in Toronto hat Jason Theodor vor ein paar Tagen eine Präsentation gehalten, die ich auf der wie immer wunderbaren 99Percent-Seite gefunden habe: The Creative Method & Systems. Sie stellt eine 170 Seiten starke aber immer noch gekürze Version der ersten Workshop-Version dar (216 Seiten).
Einziger Vorteil dieser Folienflut: man kann es jetzt lesen und erahnen, was Jason Theodor dort präsentiert hat. (Jason war übrigens laut eigener Legende der Typ, der in einer Werbeagentur vorgeschlagen hat, diesen weltbekannten DOVE-Spot auf youtube zu stellen.)
Nach einigen Einleitungsfolien (was Kreativität sei oder nicht sei) stellt Theodor dann seine drei Elemente der Kreativität vor: » Weiterlesen «
Can do (Maira Kalman)
21. Juni 2010 » 3 Kommentar(e)
Maira Kalman ist amerikanische Autorin, Illustratorin und hat ein reich kommentiertes, besonderes grafisches Blog bei der New York Times.
Dieser Text ist aus einem sehr langen Artikel über Benjamin Franklin.
Ihr Blog besteht fast nur aus Bildern.
Jenna Gesse: Leerzeichen für Applaus
17. Juni 2010 » 1 Kommentar(e)
Schon jetzt meine Entdeckung des Jahres: das Buch “Leerzeichen für Applaus”.
Das Buch hat Jenna Gesse im Rahmen ihrer Diplom-Arbeit am Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld geschrieben. Es sammelt Gedichte, Texte, Prosa, Gedanken einer Designerin Grafikerin Künstlerin Gestalterin. Inhalt und Typografie spielen miteinander, geben sich gegenseitig Halt und Sinn.
ich verliere mich in diesem Buch, ich stöbere, blättere, staune, lache und schmunzle. ich fasse es gerne an.
Hau ab, geh weg, weit weg!
17. Juni 2010 » 2 Kommentar(e)
Über das Reisen -
oder: warum es sinnvoll sein kann, gedanklich abzuschweifen.
Zwei Testaufgaben:
a) Nenne möglichst viele Verkehrsmittel!
b) Nenne möglichst viele Möglichkeiten Verkehrsmittel! (achja, dieser Test stammt aus Griechenland.)
Es erscheint unglaublich, aber bei der zweiten Aufgabe entwickeln getestete Personen mehr Ideen, originellere Ideen und denken flexibler!
Zu dieser Aussage kommt Lile Jian, der eine Studie mit 65 Teilnehmern (21m & 44w) durchgeführt hat. » Weiterlesen «
if you can dream it
6. Juni 2010 » 0 Kommentar(e)
Wenn du es dir erträumen kannst, dann kannst du es tun.
Niemand geringerer als der große Träumer und Macher Walt Disney ging mit der Maxime “If you can dream it, you can do it.” durch die Welt. Er schuf riesige, fantasievolle Filmwelten, die bis heute andauern.
An dieses Zitat musste ich denken, als ich den Microsoft Konzeptfilm sah.
Eine Welt voller technischer Möglichkeiten, in der sogar die Gespräche der Kinder dieser Erde simultan übersetzt werden.
Faszinierend, vieles gelingt leichter, nie endende Kommunikation und schnittstellenfreie Arbeitswelten.
Und doch regt sich etwas in mir: wo war das untechnische Gespräch zu zweit, mit einer Tasse Kaffee und gegenseitiger Inspiration? Das muss es doch auch noch geben.
mit einem Mal erkannte ich, dass ich 2019 Mitte 40 bin und ich mich soeben grundlos technikskeptisch geäußert hatte, denn darum geht es im Film ja gar nicht. ich kam mir alt vor.
Tipps für bessere Ideen (Video)
26. Januar 2010 » 3 Kommentar(e)
bei der großartigen swissmiss aus New York, bei der es sich lohnt, jeden Tag ein paar Mal vorbei zuschauen, habe ich ein Video gefunden, das Tipps für mehr und bessere Ideen anschaulich darstellt.
Eine Minute und 9 Sekunden, Kürzest-Tipps, visuell zusammengefasst.
M. Albers: Meconomy
25. Januar 2010 » 3 Kommentar(e)
Über den Journalisten und Autor Markus Albers habe ich hier von einigen Tagen geschrieben. Seine Zeitungsbeiträge kenne und lese ich nur sporadisch, aber das Buch “Morgen komm’ ich später rein” hab ich gern gelesen und es wurde auch an vielen Stellen überschwänglich rezensiert.
Das neue Buch “Meconomy” ist nun so eine Art Nachfolge-Buch hierzu.
Die Fragen aus dem Buch sind gleichzeitig Kapitelüberschriften.
- Warum ich dieses Buch schreibe
- Was ist heute anders?
- Was macht mich glücklich?
- Was kann ich können?
- Wie werde ich arbeiten?
- Wo will ich leben?
- Von der Me- zur We-conomy
Zwei besondere Dinge zum Buch: (a) ich bin von Markus Albers interviewt worden, was er für das Buch (in Auszügen) genutzt hat. (Ausführliche Version: Teil 1, Teil 2).
(b) Das 321-seitige Buch wird zunächst nur als E-Book und als als iPhone-App veröffentlicht. Auch wenn ich viel am Bildschirm lese, sind gute Bücher für mich (noch!) gute, gedruckte Bücher.
Meconomy hatte es also nicht ganz leicht bei mir. Aber ich dachte mir, dass ich “ja mal eben reinlesen könnte”. Keine 80 Seiten später merkte ich…, » Weiterlesen «