Was ist Twitter?
Wenn ich es jemandem erkläre, hilft ein SMS-Vergleich: eine Twitter-Nachricht (ein tweet) hat max. 140 Zeichen (etwas weniger als die Standard-SMS). Wenn man eine Twitter-Nachricht sendet (über eine Webseite oder übers Handy) kann prinzipiell jeder diese Nachricht lesen. Also ist das eine breit gestreute SMS-Nachricht? Ja, wenn man nur den Sender betrachtet.
Als Empfänger, als Leser dieser Kurznachrichten entscheide ich, welche dieser Nachrichten ich lese. Denn wenn man allen diesen Nachrichten (von derzeit mehreren Millionen Twitter-Nutzern weltweit) zuhören würde, käme ein reichlich wüster (schneller) Brei heraus. Als Nutzer entscheidet man, wem man “zuhört”, wem man folgt oder eben auf englisch: followed. Derzeit verfolge ich 206 Leute und habe etwas mehr als 300 “Follower”.
Und warum Twitter?
Twitter ist kurz und schnell. Twitter ist Inspiration, sind Gedanken-Fetzen, Hinweise auf spannende Themen, sind Austausch unter Gleichgesinnten. Ich sauge auf und gebe gefiltert weiter. Es sind ein paar Sätze, die ich mit anderen teilen möchte und deshalb veröffentliche. Es ist Selbstbespiegelung, wie so vieles im Internet, es ist ein alberner Spaß. Es ist eine große Gemeinschaft, von vielen interessanten Leuten. Es zwingt zu Kürze und dazu, genauer hinzuschauen, was ich da auf 140 Zeichen schreibe. Es macht süchtig, es ist sinnlos. Es ist ähnlich schwer zu erklären, warum ein bestimmtes Spiel Spaß macht. Es ist wüst und wirr, es ist ungeordnet und wild.
Und hier ist mein Account, den ich seit 6. März 2008 nutze.

Ich nutze Twitter, um Leute zu unterhalten, Aufmerksamkeit für meine Reime zu schaffen und über Links Interessantes im Web zu finden – so wie deine Geistesblitze.
Danke für den Kommentar!
ich nutze twitter, um einen weiteren grund zu haben, den harten themen aus dem weg zu gehen. so infantil!
Und wer dann doch keine Zeit hat, füttert fremd:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,624615,00.html
Und hier twittert nicht Good, sonder jemand anders da oben:
http://twitter.com/Astro_Mike
die anderen sind aber anders… und es ist nicht so viel los.
Twitter ist für mich konsequente Übung für differenzierte, konkrete Sprache. Twitter ist Inspiration, Vernetzung und Austausch. Ich kann filtern, aber auch vorbehaltlos Impulsen folgen…
Na dann… hab meinen Account gerade wieder “restored”. Aber nachdem ich nun auch hier Grüde gefunden habe, die mir während meiner “Ich wil Twitter testen”-Zeit noch nicht bewusst waren, versuch ich es nun doch noch mal…
wünschte mir ein tool zum zeitsparen. twitter frisst auch wieder stunden.
[...] Timo Off (Geistesblitz) twittert seit dem 6. März 2008 und gibt tiefe Einblicke in seine Psyche: “Es macht süchtig, es ist sinnlos” (”Warum ich Twitter nutze”). [...]
“…”
Das ist n büschen wenig, Frank.
Aber Insider wissen, warum.
“………………………..”
auch wenn du das letzte Schweigen haben willst, so will ich das letzte Wort haben.