V. Remy: Der Imperator im Damensattel

31. Oktober 2009 » 7 Kommentar(e)

damensattelVolker Remy ist eine ganz besondere Marke. Wer sich seinem Denk-Kosmos nähert (z.B. auf twitter oder seinem Blog), sieht und erlebt assoziative Gedankensprünge, Absurdes, Erhellendes und eine bilderreiche Sprache.
Das neue Buch heißt “Der Imperator im Damensattel -  Dein täglicher Triumph” und mutet dem Leser einiges zu. Kurze, inspirationsgewaltige Texte, die man nicht überfliegt, sondern sezieren muss. Ein kleines, kurzes Buch, das als Vademecum daherkommt und das sinniert, schimpft, ätzt, quängelt, irrtiert und die kreativen Säfte anregt.

Zu Beginn springt der Leser von Kurzkapitel zu Kurzkapitel und sucht den Zusammenhang, den Sinn, die Botschaft, die die Abschnitte vereinen könnte. Erst zum Ende wird immer mehr deutlich, dass hier Kreative, (potentielle) Kunden und “Agenturen” im Blick sind und zwischen den Abschnitten und im Subtext einige konkrete Tipps mitschwingen. Auch wenn das Buch in kurzer Zeit durchgelesen ist: Einmal reicht da nicht, will man des Autors Gedanken nahe sein.

Das einzig mögliche Fazit zum Buch lieferte vor 1800 Jahren Terentianus Marus in seinem Grammatik-Werk “De litteris, de syllabis, de metris (“Über Aussprache, Silben und Versmaße”):

Libelli  habenT sua fata – pro captu lectoris.
(in der Schule kein Latein gehabt? Hier entlang: wiki)

110 Seiten kosten bei Amazon übrigens €14,98.

» 7 Kommentare zu “V. Remy: Der Imperator im Damensattel”

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