John Cleese: Finde Oasen für Ideen

13. Februar 2009 » 3 Kommentar(e)

Es ist wie Kreativität. Du gehst ihr nach, ohne zu wissen, wohin du gehst. Wenn du zu kontrollieren versuchst, wohin du gehst, kommst du wieder in den selben Prozess (“the same process”) zurück. Es ist so, als wenn du ein Maschinenteil, das kaputt gegangen ist, bittest, sich selbst zu reparieren.
(John Cleese, Quelle)

John Cleese ist nicht irgendein Comedian, nein: er ist der kreative Kopf der legendären Monty Python. Mittlerweile ist er recht aktiv auf seiner sehenswerten Internetseite und erklärt nebenbei, was Twitter ist.
Im letzten Herbst hielt er einen Vortrag auf dem Creativity World Forum 2008 in Belgien. “The importance of creativity”.
Im Video finden sich ein paar wirklich bemerkenswerte Thesen:

- Es gibt eine starke Kraft, die uns “über Nacht im Schlaf” Ideen finden lässt. Wir “überschlafen etwas” und der unbewusste Teil unseres Denkens trägt beständig dazu bei, neue Dinge hervorzubringen.
- Unterbrechungen des kreativen Flow sollten wir vermeiden.
- Es ist vollkommen unklar, woher die Ideen wirklich kommen, denn das unbewusste Denken spielt die größte Rolle.
- Um es Ideen leichter zu machen, hervorzukommen, ist es wichtig, ihnen einen geschützten Raum und sich selbst “Oasen” zu verschaffen:
Oasen bestehen aus räumlichen Grenzen (d.h. geschützt, ruhig) und zeitlichen Grenzen (d.h. deutlich klar und kurz).
z.B. einen einstündigen Spaziergang durch den Park oder eine klar begrenzte Zeit im Tageslauf, in der man auch im Büro komplett unerreichbar ist.

    “Wenn Sie kreative Mitarbeiter wollen, geben Sie ihnen genug Zeit zum Spielen.” (John Cleese)

    Im Video das Ganze in englischer Sprache von einem sehr ruhigen John Cleese vorgetragen.

    » 3 Kommentare zu “John Cleese: Finde Oasen für Ideen”

    Was ist das?

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