Anfang war… das Buch.
Das Buch “Morgen komme ich später rein” hab ich in irgendeinem Buchladen gefunden und ein Wochenende lang gelesen. Mir gefiel spontan die Schreibe des Autors und die Idee des Buchs, das vom Ende des klassischen Büros verkündet.
Zahlreiche Fragen werden beleuchtet: Warum müssen wir eigentlich für körperliche Anwesenheit im Büro bezahlt werden (vielleicht mit Stechuhr), wenn zu erledigende Tätigkeiten mit Computer von überall auf der Welt getan werden können? [Frecher und anders gefragt: warum erscheint es vielen Chefs besser zu sein, vier 4 Stunden am Büro-Schreibtisch vor sich hin zu dösen, als eine Stunde irgendwo zu schlafen und dann 3 Stunden wo-auch-immer konzentriert zu arbeiten?]
Sollten wir uns nicht eher über das Erreichen von Zielen und die anstehenden Aufgaben & Termine unterhalten, anstatt über das Ableisten der wöchentlichen Arbeitszeit?
Was passiert, wenn man den Mitarbeitern Freiheiten lässt und die festen Arbeitszeiten lockert oder aufhebt? Wie ändern sich dann deren Ergebnisse? Wie organisiert sich dann die Arbeit? – Ein äußerst spannendes Buch, das mir sehr viele Impulse für zukünftiges Arbeiten gegeben hat.
Markus Albers bringt viele Beispiele, hat Interviews geführt und gibt erste Schritte an die Hand, wie sich kleine und große Unternehmen und auch öffentliche Verwaltung auf den Weg in moderneres Arbeiten machen können.
Das Buch kostet bei Amazon €18,90.
Dann hab ich nach Markus Albers gegooglet, wie man das eben so macht. Gefunden hab ich unter anderem viel Material zum Thema, seinen Twitter-Account, ein paar Fotos seiner Berliner Wohnung und das breite Tätigkeitsfeld des Autors und Journalisten.
Wie es dann im Netz so geht – man mailt sich, tauscht sich kurz aus und es ergibt sich vielleicht eine Überschneidung.
In unserem Fall war das ein Artikel hier auf Geistesblitz.de über “Patchwork-Identität als kreative Selbstaufgabe”. Zu diesem Thema hat mich Markus dann interviewt und den ersten Teil auf seine Seite gestellt, der zweite Teil kommt nächste Woche. Es geht um Identität, Kreativität und Schule.
updates:
[...] den Journalisten und Autor Markus Albers habe ich hier von einigen Tagen geschrieben. Seine Zeitungsbeiträge kenne und lese ich nur sporadisch, aber das [...]
Ich finde sein neues eBook “Meconomy” auch sehr gut, das es z.B. bei Libri.de gibt. Ich finde es klasse, weil mutig, dass er sein neues Buch ohne Verlag veröffentlicht und bin sehr gespannt, wie es sich verkaufen wird.
Danke für deinen Werbeeintrag, Olivera.
Schau doch mal hier:
http://www.geistesblitz.de/2010/m-albers-meconomy/
Das nächste Mal bitte nicht so offensichtlich Werbung machen, ja?