Kreative Klasse in Deutschland

10. März 2008 » 2 Kommentar(e)

Das Thema beginnt man am besten mit dieser PDF:
Creative Manifesto
(oder: Why the place you choose to live is the most important decision in your life). Richard Florida stellt in dieser kurzen (in 10 min gelesen) Datei eine Zusammenfassung seiner Thesen zur kreativen Klasse vor. (Das Ganze hat er auch schon in Buchform getan.)
Die Wahl des Lebensortes sei für den Erfolg in Beruf, Privatleben und für ein erfülltes Leben entscheidend. Besondere Beachtung erfährt derzeit

die kreative Klasse. Zu ihr gehören die Angehörigen der neuen Dienstleistungsindustrie, also Rechtsanwälte, Investmentbanker, Ingenieure, Wirtschaftsprüfer und Werber, aber auch Musiker, Wissenschaftler und Modeschöpfer. Als kreativ gelten ebenfalls alle IT-Spezialisten, Web2.0-Designer, Architekten und Chefärzte. (faz)

Meine geliebte (weltschönste!) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung versucht sich seit letzten Sonntag an einem großen crossmedialen Projekt.
fazcreat.jpgDas Ganze nennt sich FAZ-Ranking oder “Deutschlands lebendigste Städte – wohin zieht es die kreative Klasse”.
Die FAZ hat eine Unternehmensberatung engagiert und Richard Floridas 3 großen T’s in 10 deutschen Großstädten untersucht: Talent, Technologie und Toleranz.
Neben den Details des Rankings gibt’s auf der FAZ-Seite Video-Interviews mit Lokalpatrioten (z.B. Sportfreunde Stiller für München, HA Schult für Köln oder Friedrich von Metzler für Frankfurt), weiterführende Artikel, Pro&Contra (zu München) und Nutzervideos und -bilder (“Gib Deiner Stadt ein Gesicht.”)
Gewonnen hat übrigens München vor Stuttgart und Hamburg.

Nebenbei bin ich gespannt, ob es der FAZ gelingt, mit diesem Thema den Sprung vom Blatt ins Internet zu packen.

» 2 Kommentare zu “Kreative Klasse in Deutschland”

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