Bei der Recherche zu einem geschriebenen Artikel ist mir ein Brief von Friedrich Schiller in die Hände gekommen, in dem er ganz konkret beschreibt, warum die ersten Ideen nicht bewertet, sondern gesammelt werden müssen.
Es passt wunderbar…
Schiller schreibt dies am 1.Dezember 1788 in einem Brief an Gottfried Körner, der sich über seine Ideenlosigkeit beklagt. Schiller schreibt:
“Eine Idee kann, isoliert betrachtet, sehr unbeträchtlich und sehr abenteuerlich sein, aber vielleicht wird sie durch eine Idee, die nach ihr kommt, wichtig;
vielleicht kann sie in einer gewissen Verbindung mit anderen, die vielleicht ebenso abgeschmackt scheinen, ein sehr zweckmäßiges Glied abgeben: – alles dies kann der Verstand nicht beurteilen, wenn er sie nicht so lange festhält, bis er sie in Verbindung mit diesen anderen angeschaut hat.
Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen [...] hat der Verstand seine Wache von den Toren zurückgezogen, die Ideen stürzen [...] herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen. [...]
Daher Eure Klagen über Unfruchtbarkeit, weil Ihr zu früh verwerft und zu streng sondert (d.h. urteilt).”
Quelle: wissen-im-netz.info
Innovation 18. Jahrhundert, reloaded…
Heute bin ich über Timo Off und Alexander Greisle auf ein Zitat von Schiller gestoßen. Schiller schreibt am 1.Dezember 1788 in einem Brief an Gottfried Körner, der sich über seine Ideenlosigkeit beklagt:
“Eine Idee kann, isoliert betrachtet, se…
[...] Danke, Timo, für den Hinweis! | Bild: WikiCommons Noch keine Kommentare | Mitreden! Mehr lesen: Gefunden, kommentiert, Innovationsmanagement Für Blog-Profis: Permalink | Trackback | Drucken [...]
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