Soeben habe ich gelernt, was eine Visual Novel ist: Felix, Gaijin ist die wahrscheinlich erste Visual Novel in deutscher Sprache, und ich habe sie fasziniert bis zum Ende gelesen/angeschaut/verfolgt.
Visual Novels sind eine vor allem in Japan verbreitete Form von Geschichten. Im Unterschied zu normalen Erzählungen sind sie jedoch grafisch und akustisch untermalt, sowie teilweise auch interaktiv. Sie bewegen sich irgendwo im Grenzbereich zwischen Comic, Film, Hörspiel und Computerspiel.
Florian Sander (vom kreativrauschen) hat zusammen mit 6 Mitstudenten (ich weiß grad nicht, wie man “Kommilitone” schreibt) diese Geschichte über Felix, den Studenten in Tokyo entworfen, vertont und bebildert. Herausgekommen ist ein etwa zweistündiges Stück, das nur am Computer (PC&Mac) angeschaut werden kann. Angenehm – und so habe ich das auch gemacht- man kann Lesezeichen setzen und später weiterschauen.
In den Kommentaren zur Veröffentlichung gibt es Kritik, dass man nach jeder Zeile mit einem Klick auf die Leertaste weiterkommt. Mit der Zeit kommen natürlich einige Klicks zusammen. Dennoch fand ich gerade das angenehm, in meinem Tempo lesen zu können.
Mir hat’s gefallen, auch wenn das Thema eine echte Studenten-Geschichte ist.
Felix, Gaijin
18. August 2007 » 0 Kommentar(e)