Tipps für bessere Ideen (Video)

26. Januar 2010 » 2 Kommentar(e)

bei der großartigen swissmiss aus New York, bei der es sich lohnt, jeden Tag ein paar Mal vorbei zuschauen, habe ich ein Video gefunden, das Tipps für mehr und bessere Ideen anschaulich darstellt.
Eine Minute und 9 Sekunden, Kürzest-Tipps, visuell zusammengefasst.

M. Albers: Meconomy

25. Januar 2010 » 3 Kommentar(e)

Über den Journalisten und Autor Markus Albers habe ich hier von einigen Tagen geschrieben. Seine Zeitungsbeiträge kenne und lese ich nur sporadisch, aber das Buch “Morgen komm’ ich später rein” hab ich gern gelesen und es wurde auch an vielen Stellen überschwänglich rezensiert.
Das neue Buch “Meconomy” ist nun so eine Art Nachfolge-Buch hierzu.
Die Fragen aus dem Buch sind gleichzeitig Kapitelüberschriften.

  • Warum ich dieses Buch schreibe
  • Was ist heute anders?
  • Was macht mich glücklich?
  • Was kann ich können?
  • Wie werde ich arbeiten?
  • Wo will ich leben?
  • Von der Me- zur We-conomy

Zwei besondere Dinge zum Buch: (a) ich bin von Markus Albers interviewt worden, was er für das Buch (in Auszügen) genutzt hat. (Ausführliche Version: Teil 1, Teil 2).
(b) Das 321-seitige Buch wird zunächst nur als E-Book und als als iPhone-App veröffentlicht. Auch wenn ich viel am Bildschirm lese, sind gute Bücher für mich (noch!) gute, gedruckte Bücher.
Meconomy hatte es also nicht ganz leicht bei mir. Aber ich dachte mir, dass ich “ja mal eben reinlesen könnte”. Keine 80 Seiten später merkte ich…, » Weiterlesen «

Meine Bücher 2009

8. Januar 2010 » 5 Kommentar(e)

Die Idee habe ich mir beim Herrn Rau abgeschaut.
Eine Liste aller Bücher, die ich in 2009 gelesen hab, einmal aufzulisten. Das ist ausdrücklich keine Empfehlungsliste. Wer also Fragen hat, wie einzelne Bücher sind und ob sie lesenswert sind, möge mich einfach fragen.
(Die Auflistung erfolgt willkürlich und nicht in Lesereihenfolge.)

1. M. Horx. Das Buch des Wandels
2. Explaining Creativity: The Science of Human Innovation
3. E. Tufte: The Cognitive Style of Power Point
4. F. Fritzen: Plus minus 30
5. D. Zanetti: Kundenverblüffung
6. W. Weimer: Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit: Warum die Krise uns konservativ macht
7. Fehringer et al: Die Glücksfalle
8. D. Pennac. Schulkummer
9.  M. Sachau: Schief gewickelt
10. T. Hodgkinson: Die Kunst, frei zu sein
11. M. Millar: Die Elfen von New York
12. T. Schmitt: Status-Spiele
13. P. Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern (knapp die Hälfte gelesen)
14. T. de Marco: Der Termin
15. D. Veken: Ab jetzt Begeisterung
16. Püttjer/Schnierda: Keine Macht den Gute-Laune-Dieben
17. V. Ebert: Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie
18. H. Steinfest: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte
19. H. von Hentig: Warum muss ich zur Schule gehen?
20. Bjarne Uldall: Zwischen Stuhlkreis und Lehrprobe – Lehrer werden in Deutschland
21. P. Flume: Mitreißend präsentieren mit Powerpoint
22. Scott Berkun: The Art of IT-Projectmanagement
23. Quint Buchholz: Das Buchbilderbuch
24. Scholz & Friends: Über den Umgang mit E-Mails
25. M. Schranner: Der Verhandlungsführer
26. Helmke: Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität (unvollständig gelesen)
27. Bertelsmann-Stiftung: warum Lernen glücklich macht
28. Coakes: Bis ans Ende der Nacht
29. R.P. Droite: Wie ich meiner Tochter die Philosophie erklärte
30. Dan Roam: Auf der Serviette erklärt
31. V. Zastrow: Die Vier – eine Intrige
32. D. Pink: unsere kreative Zukunft
33. J. Fleischhauer: Unter Linken
34. R. Thaler: Nudge
35. M.-S. Vérollet: Das Leben ist keine Waldorfschule
36. W. Kersting: Verteidung des Liberalismus
37. V. Lueken: Gebrauchsanweisung für New York
38. V. Remy: Der Imperator im Damensattel
39. H. Plattner: Design Thinking
40. K. Sawyer: Explaining Creativity
41. J. Zeh: Angriff auf die Freiheit
42. N. Duarte: Slide:ology
43. M. Krogerus: 50 Erfolgsmodelle
44. J. Hermann: Alice
45. S. de Beauvoir: Alle Menschen sind sterblich
46. B. Henderson: Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters
47. M. Albers: Morgen komme ich später rein
48. K. Weyand: Schiefer eröffnet spanisch
49. Chr. Zaschke: Tanz den Fango mit mir
49. Scott McCloud: Comics richtig lesen
50. R. Willemsen: Der Knacks
51. F. Torralba: Die Kunst des Zuhörens
52. Klaus Doppler: Der kleine Kämpfer
53. Buhren/Rolff: Personalentwicklung an Schulen
54. Schardt: Coaching für Lehrer
54. D. Broekhoven: Ein Tag mit Herrn Jules
54. Chr. Zaschke: Ein Mann, ein Buch
55. Sebastian Schnoy: Smørrebrød in Napoli
56. Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt’s nicht
57. Axel Hacke: Wumbabas Vermächtnis

Aber die Lektüre ist nicht gleichverteilt über das Jahr – der Großteil wird im Urlaub verfrühstückt.
Da auf der Liste zu wenig gute Romane und Kurzgeschichten sind: hat jemand einen Tipp für den Sommerurlaub 2010?

Abschiedsvortrag von Schulz von Thun

23. November 2009 » 1 Kommentar(e)

Die Modelle und Theorien, die Friedemann Schulz von Thun entworfen hat, haben unter allen, die im weitesten mit “Kommunikation” zu tun haben, den Status ein conditio sine qua non erreicht.
Man muss ihn gelesen haben!
Inzwischen haben offizielle Lehrpläne seine 4-Seiten einer Nachricht aufgenommen. Lehrer, Schüler, Fortbildner, Trainer, Studenten,… Schulz von Thun ist schon da.
Der Hamburger Professor hat jetzt am 23.10.2009 in Hamburg seine Abschiedsvorlesung gehalten. Es ist ein sehr persönlicher und amüsanter Vortrag, der seine Entwicklung darstellt. Er trägt den Titel “Was ich noch zu sagen hätte…”
Angeboten wird die Vorlesung über die (empfehlenswerte) lecture2go-Seite der Uni Hamburg.


via: Ralf Appelt und weiterbildungsblog

Teil 2 des Interviews mit Reinhard Ematinger

9. November 2009 » 1 Kommentar(e)

Im ersten Teil des Interview (hier) berichtete Reinhard Ematinger, der Experte für selberdenken,  von seinem Weg zum serious-play-Konzept. Im zweiten und letzten Teil des Interviews geht es um die Gelingensbedingungen von Lego-serious-play und den Einstieg in die Schule, wo seit Kurzem auch Schülerinnen und Schüler strukturiert mit Lego spielen.

Warum funktioniert es?

Weil drei Elemente „eingebaut“ sind: erstens Story Telling und Metaphern, zweitens Konstruktivismus und Konstruktionismus, drittens Vorstellungskraft, schöner mit „Imagination“ beschrieben. Ich darf zu diesen drei Punkten ein wenig ausholen?

Das GESCHICHTEN-ERZÄHLEN, die Arbeit mit Metaphern ist der Schlüssel des Ansatzes. Wenn Kinder spielen, werden in ihren Erzählungen ganz gewöhnliche Gegenstände und Materialien in Menschen, Tiere, Fahrzeuge und alle mögliche andere Gestalten verwandelt. Mythen, Sagen und Märchen haben auch uns Erwachsenen seit jeher als Mittel zum Ausdruck von Idealen und Werten gedient: in Geschichten beschäftigen wir uns mit Themen wie Kultur, Religion, soziale und persönliche Identität oder Gruppenzugehörigkeit.

http://www.flickr.com/photos/rstebbing/

http://www.flickr.com/photos/rstebbing/

Mit Geschichten-Erzählen sind wir mühelos in der Lage, unserem sozialen, kulturellen und zwischenmenschlichen „Material“ einen Sinn zu geben und es zu verstehen. Übertragen auf Teams und Organisationen bedeutet das: Geschichten tragen zur Produktion, Reproduktion, Transformation – auch zur Dekonstruktion – von Unternehmenswerten bei. Erzählungen erfüllen eine Reihe von Aufgaben: die Sozialisation neuer Mitarbeiter, die Legitimierung von Bindung und die Identifizierung mit dem Unternehmen. Sie fungieren als eine Lupe, mit der die Aktivitäten der Organisation betrachtet, verstanden und interpretiert werden können.  Geschichten und Metaphern sind unsere Vehikel, um radikal neue Wege des Verstehens zu schaffen. LEGO nennt das im Original konsequenterweise nicht Story Telling, sondern STORY MAKING: wir erfinden und bauen die Zukunft – oder mehrere mögliche Zukünfte.

» Weiterlesen «

Interview über Lego serious play mit Reinhard Ematinger

7. November 2009 » 2 Kommentar(e)

Wie das Internet so spielt,
habe ich auf unterschiedlichen Wegen und twitter Reinhard Ematinger kennen gelernt. Zwei Dinge, die mich fasziniert haben: er nennt sich “Experte für selberdenken®” und er berät Unternehmen (u.a.) mit dem Lego serious play-Konzept. (Hier hatte ich schon einmal vor drei-½ Jahren kurz berichtet.)

RE Bildich hab mit ihm ein ausführliches Interview geführt. Im ersten Teil beschreibt er wie es ist, wenn erwachsene Menschen Lego spielen, was selberdenken meint und was die Faszination von Lego serious play ausmacht.

Du beschreibst dich als  “Experte für selberdenken” und hast sogar ein ® rechts oben dran geklebt. Was bedeutet selberdenken für Dich?
selberdenken® bedeutet, das in Organisationen vorhandene Wissen und die Erfahrungen der Mitarbeiter sinnvoll zu nutzen und mit einem ungewöhnlichen, radikalen – und übrigens funktionierenden – Weg Beziehungen und Abläufe in Organisationen und Teams sichtbar und erlebbar zu machen.

Warum dieser neue Weg?
Weil wir gerade jetzt sehen, dass die gute alte Nummer der tollen Inszenierungen superschlauer jugendlicher Starberater mit schlichten Rezepten für alle Fragen der Gestaltung schlanker Prozesse, Entwicklung verständlicher Strategien und nachhaltiger Geschäftsmodellen  immer weniger hilfreich ist.
Was bringt’s?
Neue Einblicke und bereits vorhandene Informationen werden in deutlich kürzeren Zeiträumen miteinander geteilt als es bei klassischen Beratungs- und Moderationsmethoden der Fall ist. Jeder am Tisch hat eine Stimme – nicht nur der Auftraggeber oder der Lauteste. Die für eine Lösung relevanten Informationen und Ideen werden im buchstäblichen Sinn genauso auf den Tisch gebracht wie bisher gut unter dem Teppich versteckte Probleme, offene Fragen und schwierige Themen. » Weiterlesen «

V. Remy: Der Imperator im Damensattel

31. Oktober 2009 » 7 Kommentar(e)

damensattelVolker Remy ist eine ganz besondere Marke. Wer sich seinem Denk-Kosmos nähert (z.B. auf twitter oder seinem Blog), sieht und erlebt assoziative Gedankensprünge, Absurdes, Erhellendes und eine bilderreiche Sprache.
Das neue Buch heißt “Der Imperator im Damensattel -  Dein täglicher Triumph” und mutet dem Leser einiges zu. Kurze, inspirationsgewaltige Texte, die man nicht überfliegt, sondern sezieren muss. Ein kleines, kurzes Buch, das als Vademecum daherkommt und das sinniert, schimpft, ätzt, quängelt, irrtiert und die kreativen Säfte anregt.

Zu Beginn springt der Leser von Kurzkapitel zu Kurzkapitel und sucht den Zusammenhang, den Sinn, die Botschaft, die die Abschnitte vereinen könnte. Erst zum Ende wird immer mehr deutlich, dass hier Kreative, (potentielle) Kunden und “Agenturen” im Blick sind und zwischen den Abschnitten und im Subtext einige konkrete Tipps mitschwingen. Auch wenn das Buch in kurzer Zeit durchgelesen ist: Einmal reicht da nicht, will man des Autors Gedanken nahe sein.

Das einzig mögliche Fazit zum Buch lieferte vor 1800 Jahren Terentianus Marus in seinem Grammatik-Werk “De litteris, de syllabis, de metris (“Über Aussprache, Silben und Versmaße”):

Libelli  habenT sua fata – pro captu lectoris.
(in der Schule kein Latein gehabt? Hier entlang: wiki)

110 Seiten kosten bei Amazon übrigens €14,98.

Verliebt = ideenreich?

21. Oktober 2009 » 4 Kommentar(e)

“Schon verliebt Auto gefahren?  -  Das ist voll gefährlich!”

(pixelo.de)

(pixelo.de)

Diesen merkwürdigen Gedanken soll ich vor ein paar Jahren im Philosophie-Unterricht gesagt haben und bin damit prompt im Jahrbuch zitiert worden.

Wofür ist die Liebe nicht schon herangezogen worden: die Liebe als Grundhaltung (in vielen Religionen), die “platonische Liebe” (nebenbei: Platon sagte übrigens nicht, dass man dabei auf Sex verzichten oder ihn überwinden müsse), die freie Liebe aus den 60ern, die Metta (aus dem Buddhismus), die Liebe zu Kindern (die in “Du bist Deutschland” so wundervoll klang), Erato (die Muse der Liebesdichtung), …

und nun also die Liebe & die Kreativität.

  • Wenn wir so richtig in jemanden “verballert” sind – macht uns das kreativer?
  • Und was ist mit der Lust, dem Verlangen nach Sex? Macht uns das kreativer?

» Weiterlesen «

Martin Luther King übers Problemlösen

7. Oktober 2009 » 2 Kommentar(e)

“Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.”
(Martin Luther King, Prediger & Bürgerrechtler)

David Byrne über Kritik im kreativen Prozess

5. Oktober 2009 » 0 Kommentar(e)

While taking criticism on board can be constructive, it can also be detrimental (schädlich) to the creative process if it’s considered while that process is still under way. It undermines one’s enthusiasm and will — which is OK, beneficial even, but only after a tour (for example) is over.
(David Byrne, Musiker, u.a. Talking Heads in seinem Blog)

Wie gutes Wetter und Brötchen zusammenhängen

3. Oktober 2009 » 1 Kommentar(e)

Dem Bäcker ist es nicht egal, ob morgen die Sonne scheint!

Denn der Bäcker möchtebrot seine Produktion möglichst genau am Vortag planen: Er möchte nicht zu wenig Backwaren produzieren (um die Kunden am Abend nicht zu verägern), aber er möchte auch nicht zuviele Brote, Kuchen & Bötchen produzieren, so dass er ggf. am Ende des Tages etwas wegwerfen muss.

Dabei spielt seine Erfahrung eine große Rolle, aber auch: der Wochentag, Ferien, mögliche Veranstaltungen in der Nähe und ganz entscheidend das Wetter. Je besser das Wetter, umso mehr Kuchen. Oder wenn es z.B. am Sonntag Morgen sonnig ist, werden sich mehr Menschen auf den Weg machen, um Brötchen zu holen.
Das Kieler Unternehmen analytix bietet umfangreiche Datenanalysen an und im gleichen Kieler Gebäude sitzt Meeno Schrader, Kiels bekanntester “Wetterfrosch”. Bezeichnenderweise bei einem gemeinsamen Frühstück kam analytix-Gründer Alex Christensen und Meeno Schrader auf die Idee, ihr Wissen zusammen zu werfen und meteolytix zu gründen, um dem Kunden eine möglichst genaue Antwort auf eine Frage zu geben:

Wie beeinflusst das Wetter das Kaufverhalten meiner Kunden?

Mittlerweile gibt es zwei Kieler (Groß-)Bäckereien, die diese Datenanalysen erfolgreich nutzen, um die Zahl der zurückgelieferten Brote & Brötchen zu reduzieren.
Aus meiner Sicht eine einfache und unglaublich wirksame Idee, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen: Regionalisierte Wettervorhersagen mit wirtschaftlichen Vorhersagen (mathematisch möglichst präzise) zu kombinieren.
Meteolytix will nun in weitere Branchen hineinwachsen und ihr Angebot ausweiten. Z.B. wetterabhängige Onlinewerbung, Personaleinsatzplanung (z.B für Friseure!), Getränkefachmärkte – die Liste möglicher Unternehmen, die von einer guten Wettervorhersage mit aufs Unternehmen angepassten Prognosen profitieren können ist lang.
Eine Idee aus Kiel.

Fehringer et. al “Die größten Pechvögel des Jahrhunderts”

28. September 2009 » 1 Kommentar(e)

Im vorvorletzten Artikel sprach ich von der richtigen Zeit, die eine Idee braucht. Mal kommt man zu früh mit der Idee, mal zu spät oder es fehlt etwas.
pechvogelHier jetzt zwei Bücher zum Thema vom gleichen Autoren-Trio Fehringer/Reischl/Stadlbauer.
Die größten Pechvögel des Jahrhunderts beschreibt 23 Menschen, die im entscheidenden Moment das Falsche gemacht haben. Maurice & Richard (“Dick” & “Mac”) McDonald z.B., die die McDonalds-Rechte komplett verkauften, als McDonalds noch sehr, sehr klein war. (Warum sollte auch die ganze Welt schnöde Hamburger essen wollen?)
Oder die unglaubliche Geschichte der Carolyn Davidson, die den Nike-Swoosh entwarf und dafür nur 35$ dafür erhielt. Oder die Geschichte von Christian Hülsmeyer, der nicht Lehrer werden wollte, sondern lieber Physiker und dann das Radarsystem (er nannte das “Telemobiliskop”) erfand. Aber 1904 konnte sich noch niemand eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit vorstellen, so dass ihm das Geld ausging, um das Patent zu halten. 1935 schnappte dann die Royal Air Force diese Idee auf, Hülsmeyer sah keinen Pfennig.
Das Buch “Die größten Pechvögel des jahrhunderts” ist mittlerweile vergriffen, aber auf Amazon gibt es noch ein paar Restexemplare, die ein paar Euro kosten. (Plus die 3€ Amazon-Versandgebühr…)

glucksfalleGerade bestellt habe ich mir das Buch “Die Glücksfalle – Erfinder-Schicksale und Ideen-Diebstähle”. Ich hoffe, dass es in diesem Buch ebenfalls solch amüsante, traurig-reale Geschichten gibt, die uns ermahnen, im entscheidenden Moment für unsere Idee einzustehen, für sie zu kämpfen und sie “teuer” zu verkaufen.
Das Buch “Die Glücksfalle” ist noch günstiger (ich hab es für ein paar Cent gekauft) und auch schon vergriffen.

Kreative wachsen lassen & verarbeiten

26. September 2009 » 0 Kommentar(e)

Dieses Video will ich schon seit einiger Zeit einbauen.
In Englands Südwesten werden Kreative angepflanzt und wachsen dort unter guten Bedingungen auf – für den “creative juice”, der den dortigen Unternehmen so nützt.

Simple Idee, großartig umgesetzt als Image-Kampagne für den kreativen englischen Südwesten. (Die Seite zum Spot enttäuscht dann allerdings etwas.)

10 hoch 100 Ideen bei Google (Abstimmung)

25. September 2009 » 0 Kommentar(e)

Im letzten Herbst habe ich hier über Google 10100-Projekt geschrieben.

Warum geht’s?
Zum 10. Geburtstag von Google machte der Datensammler und -sortierer der Welt ein Geschenk im Wert von 10 Millionen US-$. Gesucht sind (bis zu) 5 Ideen, die möglichst vielen Menschen helfen und die Welt verändern. Eine Jury wird aus diesem Bewerbungsansturm zunächst 100 Ideen auswählen, die öffentlich präsentiert und dann bewertet werden. Mittlerweile wurden 150.000 (ca.105,2) eingereichte Ideen gesichtet und 16 blieben übrig.
Die Liste aller Ideen kann man hier sehen und vor allem: ABSTIMMEN, welche Idee umgesetzt werden soll. » Weiterlesen «

Das ist die richtige Zeit

24. September 2009 » 3 Kommentar(e)

Manchmal komme ich zu früh.
und manchmal komme ich zu spät.

Und manchmal komme ich mit meiner Idee genau richtig.

Meine These: es gibt Zeiten, in denen Ideen besonders gut aufgenommen werden. In diesen Zeiten kann es auch zu parallelen Entdeckungen kommen. Das heißt, es gibt Ideen, die einfach reif sind, für die die Zeit gekommen ist. Da spielt es auch keine Rolle, wer sie gerade entdeckt. Diese Ideen mussten ans Licht kommen, diese Ideen mussten in die Welt.

3 Fälle: richtige Zeit, zu früh & zu spät… » Weiterlesen «